Wer kassiert die 130 Milliarden Euro “Griechenland-Hilfe?

Ein großangelegtes Täuschungsmanöver. Das Geld wird im heissen Ofen der Spekulation verbrannt.
40 Prozent gehen an Finanzinstitute (Banken und Spekulanten) außerhalb Griechenlands;
23 Prozent an Griechische Finanzinstitute;
18 Prozent an die Europäische Zentralbank (EZB).
Erbärmliche 19 Prozent kommen auf Finanzierungen innerhalb Griechenlands.

Fazit: Vier Fünftel, über 80 Prozent, des “Hilfspakets” fließen zu den Gläubigern, in die Banken und die Europäischen Zentralbank. Mit den Steuergeld-Milliarden wird also nicht Griechenland gerettet, sondern die Banken.

Die griechische Staatsverschuldung von 160 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2020 auf 120 Prozent zu senken, ist so realistisch wie Schneewittchen, Frau Holle und Die wundersame Rettung von Hänsel und Gretel.

Was fehlt, ist die Finanztransaktionssteuer, geblockt vor allem von Merkel und der kleinen radikalen Minderheitspartei FDP. Diese Steuer auf Spekulation wäre ein erster Schritt, die Finanzmärkte an die Kette zu legen.

Banken in die Schranken.

— erstellt auf iPhone mit BlogPress

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Journalist :: Fotograf :: Designer 20 Jahre Pressefotograf, Redakteur, Freiberufler Freier Designer für Print und Web Arbeite für Handwerker, Biobauern, ökologisch und sozial orientierte Betriebe und Freiberufler. Keine Geschäfte … … mache ich mit Firmen oder Organisationen, - deren Tätigkeit sich gegen das friedliche Zusammenleben der Völker richtet - die in Menschenhandel, Kinderarbeit, Tierversuche verstrickt sind - die mit Gentechnik, Atomenergie, Kriegswaffenexport zu tun haben - die ihren Firmensitz zwecks Steuerhinterziehung im Ausland haben

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Veröffentlicht in Banken
4 comments on “Wer kassiert die 130 Milliarden Euro “Griechenland-Hilfe?
  1. tinyentropy sagt:

    Reblogged this on Tinyentropy's Blog und kommentierte:
    Hat Frankreich nicht zuletzt einen Vorstoss in Sachen Finanzmarkttransaktionssteuer gemacht?
    Ich finde auch, dass dies endlich kommen müsste! Laut Medienberichten ist es bisher vor allem an der ablehnenden Haltung Grossbritanniens gescheitert, denn die Engländer wollen ihre starken Finanzplätze schützen. Ich denke Europa fühlt sich im Zuge der Staatsfinanzkrise zu schwach, um in so einer Sache mutig voranzugehen. Besonders, wenn keine innere Einigkeit herrscht. Das Schlimme ist, es ist ja sogar etwas dran. Europa hat sich in den letzten Jahren selbst sehr geschwächt! Und wie erobert man sich seine Stärke am besten wieder zurück!? Eben nicht, indem man unauffällig unter dem Radar fliegt. Sondern, indem man Haltung annimmt und wieder beginnt die Dinge nach den eigenen Idealen zu gestalten. Man muß mit Vertrauen in die eigene Stärke mutig wichtige Projekte anstoßen!

  2. Es wird vergessen, zu erwähnen, was die Banken mit dem Geld machen. Sie sorgen für die Ausstattung von Unternehmern mit Finanzmitteln. Der Geldfluss muss am Laufen gehalten werden, da sonst nicht nur die Volkswirtschaft in Griechenland gefährdet ist. Somit stellt eine Bankenrettung prinzipiell auch die Rettung Griechenlands als funktionsfähige Volkswirtschaft dar.
    Allerdings kritisiere ich auch den Einsatz der Mittel zur Rekapitalisierung de des griechischen Staates. Zunächst müsste der marode Staatsaufbau neustrukturiert werden. Das würde allerinds einen Eingriff in die Souveränität bedeuten…
    Inwiedern soll denn eine Finanztransaktionssteuer hier helfen? Damit würde man weder die Finanzmärkte an die Ketten legen, noch großartige Einnahmen erzielen. Die Kosten trägt letztendlich der Kleinanleger und das System wird zu den Schattenbanken verlegt.

    • c4harry sagt:

      Natürlich würde die Finanztransaktionssteuer erstmal die Spekulation treffen. Wenn das nicht reicht, müssen die Samthandschuhe ausgezogen werden. Vielleicht hilft ein Blick ins Grundgesetz. Da steht was über dieVerpflichtung, die Eigentum mit sich bringt. Und auch das Wort Enteignung war den Vätern der Verfassung keineswegs fremd.

      • Eine Finanztransaktionssteuer hat in einer partikularen Umsetzung einen ganz einfachen Effekt, wie das Beispiel Schweden zeigte. Weiterhin ist der Begriff Spekulant sehr umfangreich und kann fast auf jeden angewendet werden.
        Enteignungen in Masse durchzubringen wird vor dem Bundesverfassungsgericht scheitern. Für einen solchen Akt muss eine ausreichende Begründung vorliegen, wobei man sich schon bei der HRE in einem dunklen Graubereich befand.

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Keine Waffen nach Syrien!

Nach den Engländern, deren Geheimdienste schon lange den Krieg in Syrien schüren, will jetzt auch die frühere Kolonialmacht Frankreich die von der Al Kaida dominierte "Opposition" in Syrien mit Waffen aufrüsten.

Es ist offensichtlich, dass die so genannte Freie Syrische Armee FSA trotz massiver Unterstützung mit den Waffen und Dollars der USA und der Golfstaaten, nicht weiter kommen.

Das syrische Volk steht hinter seiner Regierung und unterstütze die syrische Armee im Kampf gegen die "Rebellen", bei denen immer häufiger die schwarzen Flaggen der Al Kaida flattern.

Vor allem die syrischen Frauen wollen sich dem Diktat dieser "Gotteskrieger" auf keinen Fall unterwerfen.

Hände weg von Syrien! Keine Waffenexporte!

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