Syrien: Geheimdienste der USA und Englands am Krieg beteiligt

So etwas muss aufhorchen lassen: “dass zwischen Dezember und Februar zwei US-Geheimdienstler in der syrischen Stadt Homs waren, um die Rebellen beim Aufbau von Führungsstrukturen zu unterstützen” War da nicht von Massakern die Rede? Haben diese skrupellosen Agenten ihre Finger drin gehabt?

Weitere Verdächtige in der Koalition der Kriegstreiber: Das türkische Regime. Der türkische Regierungschef Recep Erdogan hat mit einem Militäreinsatz gegen Rebellen der in der Türkei als “terroristische Vereinigung” verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im benachbarten Syrien gedroht. Dass sein Land das Recht dazu habe, sei eine “Selbstverständlichkeit” und Teil der türkischen Verteidigungsstrategie.

Der Westen sieht nicht etwa tatenlos zu. Markus Kaim, Experte für Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, sagt: “Man kann inzwischen von einem militärischen Engagement sprechen.”

Kaim listete in einer Analyse im Februar die verschiedenen Optionen eines Eingreifens auf. Einige davon werden mittlerweile umgesetzt.

Rebellen-Ausbildung: Im Irak und in Saudi-Arabien sollen syrische Aufständische von Ex-Mitarbeitern der britischen Spezialeinheit SAS ausgebildet werden, berichten britische Zeitungen.
Bewaffnung der Aufständischen: Die USA helfen seit Mai Katar und Saudi-Arabien bei deren Waffenlieferungen an die Aufständischen, melden amerikanische Zeitungen.
Hilfe bei der Desertion hochrangiger Regime-Mitglieder: Frankreich bestätigt, dem Ex-Assad-Vertrauten Manaf Tlass bei der Ausreise geholfen zu haben. Er lebt derzeit in Paris.
Einsatz von Aufklärungsdrohnen: Ein US-Beamter bestätigt im Februar dem Fernsehsender NBC, dass “einige” amerikanische Drohnen über Syrien im Einsatz sind.
Mobilisierung von Spezialeinheiten in der Region: Die USA, Großbritannien, Frankreich, Jordanien und Israel haben bestätigt, Spezialeinheiten in Bereitschaft versetzt zu haben. Diese sollen im Falle eines Sturzes von Baschar al-Assad die Chemiewaffen des Regimes sichern.

Weitere Schritte, die möglicherweise bereits unternommen werden, aber bisher nicht bestätigt wurden:
Cyberangriffe: Angriffe könnten sich gegen die Kontroll- und Kommunikationssysteme des syrischen Militärs richten. Auch zivile Infrastruktur wie Radio, Fernsehen, Telefonnetze oder der Flugverkehr könnten attackiert werden. Möglicherweise kam es im zivilen Bereich bereits zu ersten Angriffen.

So berichteten Syrer aus Damaskus “Spiegel Online”, dass das Festnetz in Stadtvierteln, wo hochrangige Unterstützer des Regimes leben und viele Ministerien angesiedelt sind, seit Mitte Juli gestört ist. Die syrische Regierung warnte am Sonntag, dass das Staatsfernsehen von Aufständischen gehackt werden könnte.

Aufklärung für die Aufständischen: Die Bilder der Drohnen könnten den Milizen zur Verfügung gestellt werden. Auch könnte Personal in Syrien zur Erkundung eingesetzt werden. Im Norden des Landes scheint dies inzwischen möglich.
Spezialkräfte innerhalb von Syrien: In Libyen wurden den Aufständischen Militärberater zur Seite gestellt, um ihre Schlagkraft zu erhöhen. Dies wäre auch in Syrien denkbar, zumal nach Berichten des britischen “Guardian” bereits zwischen Dezember und Februar zwei US-Geheimdienstler in der syrischen Stadt Homs waren, um die Rebellen beim Aufbau von Führungsstrukturen zu unterstützen.

Dass es zu einem späteren Zeitpunkt doch noch zu einem Einmarsch kommen könnte, halten Experten allerdings durchaus für denkbar. “Die Frage wird sich in dem Moment aufdrängen, in dem das Regime bereits gefallen ist – aufgrund der Angst vor einem Vakuum”, sagt Thomas Pierret. Ein solcher Einsatz wäre jedoch ebenfalls kompliziert, glaubt er. “Ausländische Truppen, die dann einmarschieren, würden wie Besatzer behandelt”.

Also: Der schmutzige Krieg gegen Syrien ist in vollem Gange und es wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

— erstellt auf iPhone mit BlogPress

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Keine Waffen nach Syrien!

Nach den Engländern, deren Geheimdienste schon lange den Krieg in Syrien schüren, will jetzt auch die frühere Kolonialmacht Frankreich die von der Al Kaida dominierte "Opposition" in Syrien mit Waffen aufrüsten.

Es ist offensichtlich, dass die so genannte Freie Syrische Armee FSA trotz massiver Unterstützung mit den Waffen und Dollars der USA und der Golfstaaten, nicht weiter kommen.

Das syrische Volk steht hinter seiner Regierung und unterstütze die syrische Armee im Kampf gegen die "Rebellen", bei denen immer häufiger die schwarzen Flaggen der Al Kaida flattern.

Vor allem die syrischen Frauen wollen sich dem Diktat dieser "Gotteskrieger" auf keinen Fall unterwerfen.

Hände weg von Syrien! Keine Waffenexporte!

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