Archiv für den Monat April 2012

einblick 8/2012 vom 30. April

Michael Sommer im einblick-Interview: „Die Ära der Deregulierung ist zu Ende“

Ein Kurswechsel in Europa, eine neue Ordnung der Arbeit und Maßnahmen gegen die drohende Altersarmut – das sind die zentralen Forderungen von DGB und Gewerkschaften zum 1. Mai 2012. Im einblick-Interview beschreibt der DGB-Vorsitzende Michael Sommer, welche fatalen Folgen der rigide Sparkurs nicht nur in den Krisenländern der EU hat und wie Wachstum, Beschäftigung und soziale Gerechtigkeit befördert werden können.

(Seiten 1 und 5)

Französischer Gewerkschaftsdachverband CFDT: Unser Ziel ist Vollbeschäftigung

Der französische Gewerkschaftsdachverband CFDT hatte den Kandidaten zur Präsidentschaftswahl einen Forderungskatalog vorgelegt. Marcel Grignard, stellvertretender CFDT-Generalsekretär, erklärt, was er vom neuen französischen Präsidenten erwartet.

(Seite 2)

Arbeitnehmermobilität: Zuwanderung braucht Gute Arbeit

Seit einem Jahr besteht die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für den deutschen Arbeitsmarkt auch für Menschen aus den acht neuen EU-Mitgliedstaaten (EU-8). Anlass, eine Bilanz der Situation mobiler ArbeitnehmerInnen aus EU-Staaten in Deutschland zu ziehen.

(Seite 3)

Wandel der Arbeitswelt: „Früher war ich müde! Heute bin ich fertig!“


Prekäre Beschäftigung, Arbeitsverdichtung, Stress, Mobbing – neben den Gewerkschaften nimmt sich auch die katholische Betriebsseelsorge der Probleme der ArbeitnehmerInnen an. Betriebsseelsorger Peter Hartlaub schildert, wie sich die Arbeitswelt aus Sicht der Betriebsseelsorge verändert hat und was die katholische Soziallehre dem Wandel entgegen hält.

(Seite 7)

www.einblick.dgb.de

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1. Mai: Auf die Straße für Mindestlohn

Har(t)zer Aktion ruft auf zu den 1. Mai-Demos des DGB: Für Eckregelsatz 500 Euro u. gesetzlicher Mindestlohn 10 Euro


Die „Har(t)zer Aktion“, die gemeinsame Aktions-und Selbsthilfegruppe für Erwerbslose und auch Leiharbeiter, Zeitarbeiter, 400,- Euro Jobber ruft auf, sich an den 1. Mai Demonstrationen des DGB im Landkreis Goslar in kritischer Solidarität zu beteiligen.

Aus Anlass des Urteils des Sozialgerichts Berlin erklärt Hans-Werner Kihm – der Leiter der „Har(t)zer Aktion“ :

„Anstatt zu Hause zu bleiben und vergeblich – wie im Februar 2010 – auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu
Gunsten höherer Regelleistungen beim Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
zu hoffen, sollten die bundesweit 7 Mio. Hartz IV-Bezieher u. Aufstocker lieber für einen Eckregelsatz in Höhe von 500 Euro und für einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 10 Euro pro Stunde auf die Straße gehen.“

In Goslar trifft sich die „Har(t)zer Aktion“ zur 1. Mai-Demo des DGB um 10 Uhr am Parkplatz Kaiserpfalz / Domvorhalle in Goslar unter einem eigenen Transparent mit beiden Forderungen Eckregelsatz 500 Euro u. gesetzlicher Mindestlohn 10 Euro.

Ausführliche Information – über den Zusammenhang der beiden Forderungen – gibt es auf einem Flugblatt bei der Demo in Goslar und im Internet unter:
Http://www.mindestlohn-10-euro.de

— erstellt auf iPhone mit BlogPress

Biologisch angebaute Tomaten beugen Herztod vor

Vitamin-Reservat sorgt für antioxdierende und immunstärkende Wirkung

Wissenschaftler am Istituto di Biologia e Biotecnologia Agraria (CNR) und der Università di Pisa http://www.unipi.it haben die pharmakologischen Wirkungen von biologisch angebauten Tomaten aufgedeckt. Die bereits anerkannte Rolle der Tomate als „Functional Food“ zur vorbeugenden Bekämpfung von Herzkranzgefäß- und Tumorerkrankungen kann nach Meinung der italienischen Forscher mithilfe der neuen Erkenntnisse zusätzlich gestärkt werden. Das berichtete Harald Jung in einer Pressetext- Meldung.

Natürliche Symbiose-Partner

„Tomaten sind ein natürliches Reservat von Molekülen wie Ascorbinsäure, Vitamin E und Flavonoide sowie phenol- und karotinhaltige Substanzen wie das Lykopen“, erklärt Projektleiterin Manuela Giovanetti. „Damit können sie nicht nur antioxdierende, sondern auch das Hormon- und Immunsystem beeinflussende Eigenschaften entwickeln.“

Ihr ernährungsphysiologischer und pharmakologischer Wert hängt jedoch in hohem Maße von ihren natürlichen Symbiose-Partnern ab. Es handelt sich um gutartige, an den Wurzelspitzen wachsende Mikropilze der Gattung Glomeromycetes, die Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen und in die Pflanzenzellen transportieren helfen.

Gegen industrielle Schadstoffe

„In den Früchten von derart mykorrhizierten Tomatenpflanzen konnten erhöhte Konzentrationen an Kalk (15 Prozent), Kalium (elf Prozent), Phosphor (60 Prozent) und Zink (28 Prozent) nachgeweisen werden“, bestätigt CNR-Mitarbeiterin Cristiana Sbrana gegenüber pressetext. Der Lykopengehalt falle im Vergleich zur Kontrollgruppe um 18,5 Prozent höher aus. Ausserdem wurde das Ausbleiben von gentoxischen und das Vorhandensein anti-östrogener Eigenschaften mit einer ausgeprägten Hemmwirkung gegenüber dem Human-Rezeptor E2 festgestellt.

„Die Untersuchung lässt den Schluss zu, dass biologisch angebaute Tomaten den umweltbedingten und industriellen Schadstoffen in der Nahrungskette entgegenwirken“, so die Forscherin. Dies gelte insbesondere für durch Östrogene hervorgerufene Krebserkrankungen. Einzelheiten der Studie können in der von der Cambridge University Press herausgegebenen Fachzeitschrift British Journal of Nutrition nachgelesen werden.

www.pressetext.com

—– c4harry

Atomkraft soll von EU gefördert werden

Das könnte ein schlechter Aprilscherz sein. Doch für die Atomlobby ist es bitterer Ernst. Atomkraft soll über die EU subventioniert und so in die Zukunft gerettet werden.


Der Neubau von Atomreaktoren würde damit gleichgestellt mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien! Soweit darf es nicht kommen. Deswegen hat .ausgestrahlt kurzfristig eine Online-Aktion auf die Beine gestellt. Fordere jetzt die Bundesregierung auf, den Plänen der Atomlobby eine Abfuhr zu erteilen und hilf mit, die Aktion zu
verbreiten:

http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/atom-subvention

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