Archiv für den Monat Juli 2012

Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda

Wilfried Huismann
Schwarz­buch WWF

Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda

Wenn der Naturschutz auf der Strecke bleibt – Greenwashing, Vetternwirtschaft und Co.

„Es ist leichter, in die Geheimnisse der CIA einzudringen als in die des WWF“, sagt Raymond Bonner, Enthüllungsjournalist der New York Times. Wilfried Huismann hat es trotzdem gewagt. Allen Widerständen der WWF-Führungsspitze zum Trotz hat er die Strukturen und Projekte der Umweltschutzorganisation unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis seiner Reise durch das grüne Empire des WWF ist erschütternd: Der WWF paktiert mit Energiekonzernen, die in Asien und Lateinamerika die letzten Regenwälder vernichten, um auf Soja- oder Palmölplantagen Biosprit zu produzieren. Ein gigantisches Geschäft, das die letzten natürlichen Ökosysteme der Erde gefährdet, Millionen Menschen von ihrem Land vertreibt und zu neuen Hungersnöten führt. Der WWF beteiligt sich an der Vertreibung von Eingeborenen aus den Wäldern Indiens und Afrikas – und er fördert die industrielle Landwirtschaft auf der Basis von Gentechnik. Der Panda des WWF genießt bislang das Vertrauen der Spender, doch er hat ein zweites Gesicht: Für Geld wäscht der WWF Umweltverbrechen der Industrie grün.

Ein erschütternder Blick hinter die blütenweiße Fassade der Vorzeige-Organisation WWF.
Großwildjäger, Diktatoren, Industrielle – auf der Spur der korrupten Elite des WWF.
WWF = 500 Mio. Spenden pro Jahr = Handlanger der Industrie?.
Das Buch zum Film „Der Pakt mit dem Panda“

2012, 2. Aufl., 255 Seiten, mit Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 14,1 x 22 cm, Gebunden, Deutsch Gütersloher Verlagshaus
ISBN-10: 3579066757
ISBN-13: 9783579066752

—– c4harry.com

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Attac-Sommerakademie, 1. bis 5. August, Mainz

30.000 Menschen machten vor wenigen Wochen die Blockupy-Aktionstage in Frankfurt zu einem bunten, friedlichen, starken und beeindruckenden Protest für ein solidarisches Europa. Ein toller Erfolg für die Bewegung!

Doch die Situation in Europa spitzt sich zu. Die autoritäre Verarmungspolitik der Troika führt bereits jetzt in einigen Ländern zu Verelendung, und dabei kommt sie gerade erst ins Rollen. Wir müssen unser Engagement gegen diese menschenfeindliche Europapolitik jetzt dringend verstärken – dabei brauchen wir Deine und Ihre Hilfe!

Auf vielen Ebenen engagiert sich Attac für ein solidarisches Europa. Bisher haben wir schon einiges auf die Beine gestellt, zum Beispiel Aktionen in Berlin, unsere intensive Beteiligung an den europäischen Aktionstagen und vieles mehr. Zur Zeit planen wir eine Konferenz im Herbst, bei der wir die inhaltlich wichtigen Diskussionen nachholen, die durch die Verbotsorgie der Stadt Frankfurt während der Blockupy-Tage verhindert wurden.

Es ist jetzt zentral, den Austausch zwischen den Aktiven der Bewegung verschiedener europäischer Länder zu organisieren, damit wir gemeinsame Strategien entwickeln können. Auch bei unserer Sommerakademie, die vom 1. bis 5. August in Mainz stattfindet, werden wir weiter planen, wie wir noch wirksamer in die gesellschaftliche Diskussion eingreifen können. Und wir tragen unsere Positionen mit Veranstaltungen, Aktionen und Materialien in die Mitte der Gesellschaft, weil sich nur so die allgemeine Wahrnehmung der Krise ändern kann. Wir zeigen, wie es in Europa geht: Gemeinsam!

Mit einer Spende unter https://www.attac.de/europa-gemeinsam kannst Du, können Sie dieses solidarische Engagement mit wenigen Klicks unterstützen –
vielen Dank!

—– c4harry

PETA gegen Wiesenhof-Mast

In den letzten Monaten haben PETA-Ermittler mehrmals einen Entenmastbetrieb bei Osnabrück aufgesucht. In dem Betrieb, der zur Wiesenhof-Gruppe gehört, werden ca. 7.000 „Mastenten“ sowie ca. 7.000 Entenküken gehalten. Die Lebensbedingungen der Enten sind schlimm: Viele Tiere lagen auf dem Rücken und konnten nicht mehr aufstehen, viele kamen nicht mehr an Wasser oder Nahrung. Auch tote Enten lagen zwischen den lebenden herum. PETA wird jetzt gegen diese Zustände vorgehen! Mehr…

http://www.peta.de/web/wiesenhof.3047.html?pk_campaign=NewsJuli2012

—– c4harry

Good Food March nach Brüssel: 25. August bis 19. September

Am 25. August 2012 startet die deutsche Route des Good Food Marchs in München. Auftaktveranstaltung wird eine „Teller statt Tonne“-Aktion sein, die von Slow Food Deutschland e.V., EED, Bund Naturschutz in Bayern/BUND, der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und regionalen PartnerInnen organisiert wird.

Am frühen Nachmittag fällt dann der Startschuss und es heißt: Auf nach Brüssel! Mit Fahrrädern, Traktoren und anderen Transportmitteln machen wir uns auf den Weg durch den Süden Deutschlands, Straßburg/Frankreich, Luxemburg und Belgien bis vor das Europäische Parlament in Brüssel, wo wir am 19. September 2012 ankommen werden.

Während der Tour-Etappen finden viele bunte Aktionen, wie Demonstrationen, Straßentheater oder Kundgebungen in den Städten und Regionen statt. Zudem sind Abendveranstaltungen in der Form von „Bauer hält Hof“ in den Metropolen und auf dem Land geplant.

Der Good Food March trägt den europaweiten Widerstand junger Menschen, LandwirtInnen und VerbraucherInnen gegen die derzeitige EU-Agrarpolitik bis nach Brüssel und setzt sich für eine nachhaltige, soziale und faire Landwirtschaft ein. Die Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik, die dieses und nächstes Jahr verhandelt wird und 2014 in Kraft treten soll, geht uns alle an! Seien Sie beim Good Food March dabei!

Die Etappen der deutschen Route sind:
25. August 2012: München, Auftaktveranstaltung „Teller statt Tonne“
26. August 2012: Wilpersberg, Agrarpolitischer Frühschoppen, Biolandhof Kreppold
27. August 2012: Augsburg
28. August 2012: Günzburg, Markt
29. August 2012: Ulm, Markt
01. September 2012: Balingen, Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle, Mellifera e.V.
02. September 2012: Bad Dürrheim, Aktion mit der „BI Stoppt die Schweinefabrik“
05. September 2012: Straßburg, internationaler Treffpunkt, hier schließen sich die europäischen Routen zusammen und fahren gemeinsam weiter nach Brüssel
11. September 2012: Luxemburg
19. September 2012: Brüssel, Abschlussveranstaltung, Place de Luxembourg, Brüssel

Möchten Sie einige Etappen oder die ganze Tour mitfahren? Möchten Sie sich lokal an einer Veranstaltung beteiligen? Können Sie TeilnehmerInnen des Good Food Marchs auf Ihrer Weide oder in Ihrer Scheune unterbringen?
Zur Deckung der vielen Kosten ist auch finanzielle Unterstützung herzlich Willkommen. Über Spenden Stichwort: „Good Food March“, freuen wir uns sehr!

Die europäische Koordination des Good Food Marchs finden Sie unter: http://www.goodfoodmarch.eu

Und so können Sie den Good Food March unterstützen:
Schicken Sie Ihre Nachricht zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP). Schreiben Sie „Ich möchte eine GAP, die…“ mit ihren persönlichen Wünschen auf ein DIN A4-Blatt, stellen Sie sich vor einen Hintergrund, der im Kontext zu Landwirtschaft oder Essen steht und machen Sie ein Foto im Querformat. Senden Sie das Foto an photo@goodfoodmarch.eu

Bewerben Sie den Good Food March über Facebook.
Binden Sie den Newsticker auf Ihrer Homepage ein.
Binden Sie das Good Food March-Banner auf Ihrer Homepage ein.
Twittern Sie unter #goodfoodmarch

—– c4harry