Archiv für den Monat August 2012

Kriegstreiber und Lügner

Die Achse der Kriegstreiber rassels immer heftiger mit den Säbeln. Jüngst schwang der französische Präsident die Keule. Der Einsatz von chemischen Waffen in Syrien sei ein Grund loszuschlagen. Was heißt das denn? Die syrische Regierung hat schließlich erklärt, dass sie keine Chemiewaffen gegen das Volk einsetzen werde. Ob die „Freie Syrische Armee“ auch solche Skrupel hat? Das sieht bei den „Gotteskriegern“ nicht danach aus.

Fahne der Al Qaida weht in Syrien

Im syrischen Bürgerkrieg werden die Anschläge auf die Soldaten der Regierung immer heftiger, die von den westlichen Geheimdiensten finanzierten militanten Gruppen reden verstärkt vom „Heiligen Krieg“ gegen das „ungläubige“ Regime von Assad. Immer häufiger weht die schwarze Fahne der Al Quaida. Das berichtet Die Presse (Österreich).

Syriens Regierung beschuldigt schon lange den Westen und die Saudis als treibende Kraft hinter dem Aufstand und weißt auf die Jihadisten des Terrornetzwerks al-Qaida als Handlanger hin. Das wurde von westlichen Politikern und Geheimdiensten immer als Propaganda abgetan, um die „freiheitlich-demokratischen Regimegegner“ zu diskreditieren. So tönte jüngst der deutsche Außenminister Westerwelle, nachdem gerade die Verwicklung der deutschen Kriegsmarine in die Spionage gegen Syrien aufgedeckt worden war.

Sogenannte „Heilige Krieger“ mischen aber offensichtlich im syrischen Bürgerkrieg mit. Das beweisen die Flaggen, die in Videos militanter Gruppen zu sehen sind: Statt der syrischen schwarz-weiß-grünen Fahne mit drei roten Sternen flattert ein schwarzes Banner, mit der Aufschrift „Es gibt keinen Gott außer Allah“. Die Rhetorik der Milizen sprich von einem heiligen Krieg gegen das ungläubige alawitische Regime.

Die Anschläge von Selbstmordattentätern sind für jihadistische Gruppen typisch. 35 Autobomben und zehn Selbstmordattentäter zählten die Experten vom Washingtoner „Institute of the Study of War“ in den vergangenen sechs Monaten. Mindestens vier gehen auf das Konto von Al Qaida. Die Bombenfallen sind inzwischen so groß, dass sie Panzern gefährlich werden.

Im Juni hatte das „World Jihad Network“ aufgerufen, sich freiwillig für den „Heiligen Krieg“ in Syrien zu melden. Und Iraks Al Qaida-Chef, Abu Bakr al-Baghdadi, widmete die Hälfte einer 33-minütigen Videobotschaft dem Nachbarland: Die Kämpfer in Syrien hätten der Welt eine Lektion erteilt „in puncto Courage, Jihad und Geduld“, meinte der Terrorplaner.

Krieg im Namen Gottes
Seit Februar kursiert im Internet ein Video mit maskierten Männern, die vor zwei schwarzen Al Qaida-Fahnen ihre Kalaschnikows schwingen: „Wir stellen Selbstmordkommandos auf, um Krieg im Namen Gottes zu führen“, deklamiert ein Sprecher in Arabisch, wie bei Botschaften des Terrornetzwerks üblich.

Der oppositionelle Syrische Nationalrat und die „Freie Syrische Armee“ (FSA) bestreiten die zunehmende Präsenz von Terrorkämpfern an ihrer Seite. Ein lokaler Kommandeur der FSA gab gegenüber der „New York Times“ hingegen zu, Jihadisten zur Kooperation eingeladen zu haben.

„Wir sind hundertprozentig sicher, auf unseren Fahndungslisten stehen dieselben Namen wie bei den Syrern“, sagte ein Mitarbeiter von Iraks Premier Nuri al-Maliki.

Die in Syrien aktiven Extremistengruppen haben einen bevorzugten Zugang zu Geld aus Golfstaaten wie Saudiarabien oder Katar. Und das macht sie für andere oppositionelle Gruppen und auch für die „Freie Syrische Armee“ zu einem nützlichen Bündnispartner.

Das Terrornetzwerk al-Qaida und verwandte jihadistische Gruppen rufen verstärkt zu einem „Heiligen Krieg“ gegen Syriens Regierung auf. Es werden vor allem aus dem Irak zahlreiche Kämpfer einsickern, die viel Erfahrung in Guerillakampf und Bombenbau haben.
(Quellen: Die Presse, Österreich)

Terra Preta – eine Chance für Nachhaltigkeit

Ausstellung im Botanischen Museum Berlin noch bis 30.9.12
Freie Universität Berlin

Mit der Ausstellung „Die Natur kennt keine Abfälle“ präsentiert das Botanische Museum Berlin einen spannenden Einblick in die „Terra-Preta-Technologie“ und stellt aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Deutschland zur Thematik vor. Die Terra-Preta-Technologie wurde von den Ureinwohnern im Amazonasgebiet vor Jahrhunderten genutzt, um aus Fäkalien und anderen organischen Abfällen eine Art „Wundererde“ herzustellen: einen sehr nährstoffreichen Humus. Die Terra-Preta-Technologie ist …

Link: http://idw-online.de/de/event39969

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Report »Das Kartell der Verharmloser«

Nach der Aufdeckung der NSU-Mordserie beschloss der deutsche Bundestag einstimmig die Stärkung von demokratischen Gruppen, die sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus engagieren. Etwaige Hindernisse sollten überprüft werden. Vor diesem Hintergrund stellt die Amadeu Antonio Stiftung den Report »Das Kartell der Verharmloser. Wie deutsche Behörden systematisch rechtsextremen Alltagsterror bagatellisieren« vor.

Marion Kraske, Politologin und Publizistin, hat im Auftrag der Stiftung vor Ort recherchiert. Das Fazit der Autorin: Opfer rechter Gewalt, Beratungsstellen und Opfervereine sehen sich bundesweit mit einer Mauer aus Ignoranz und Verharmlosung konfrontiert. Polizei und Strafverfolgungsbehörden bestreiten häufig die politischen Motive von Rassismus. In vielen Städten existiert eine Kultur des Wegschauens. Opfer werden alleingelassen, Täter erfahren Solidarisierung und besetzen immer mehr gesellschaftlichen Raum. Wer das Nazi-Problem offen thematisiert, trifft auf Abwehr.

Insgesamt fehlen in vielen Bundesländern und Kommunen eine klare Positionierung gegen rechtsextremes Gedankengut und seine gewaltbereiten Träger.

Information:

http://www.buergergesellschaft.de/index.php?id=107479&rid=f_16228&mid=391&aC=ca4faf46&jumpurl=-2

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Naturschutzverbände protestieren gegen verfrühte Waldrodungen am Wurmberg hinter dem Rücken der Öffentlichkeit

Braunlage. Die Naturschutzverbände BUND, NABU und LBU des Landkreises Goslar protestieren gegen die am Montag begonnenen Waldrodungen des Niedersächsischen Forstamts Bad Lauterberg am Wurmberger Kaffeehorst, siehe Foto des BUND. Hier sollen offenbar hinter dem Rücken der Öffentlichkeit Fakten geschaffen werden, noch bevor die rechtlichen Verfahren abgeschlossen sind, so die Verbände. Sogar die Zufahrtsstraße wurde gesperrt, sodass kein Journalist zu den Rodungen vordingen kann.

Dieses Vorgehen ist kein guter Stil und rechtlich höchst fragwürdig, denn weder ist der Ratsbeschluss der Stadt Braunlage zum Bebauungsplan ausgelegt worden noch ist die Umweltverträglichkeitsprüfung abgeschlossen (es liegt noch nicht einmal das Protokoll des
Erörterungstermins vor!) noch ist das Planfeststellungsverfahren der Seilbahnen abgeschlossen.

Auch über dem Termin wurde die Öffentlichkeit offenbar getäuscht, denn es wurde stets von einem Beginn der Arbeiten am 3. September gesprochen. Die Heimlichkeit des Vorgehens des Forstamtes, das offenbar mit dem Landkreis Goslar abgestimmt wurde, lässt nicht Gutes ahnen, so die Verbände. Der BUND lässt derzeit die Rechtslage durch einen Juristen prüfen.

BUND-Kreisgruppe Goslar, Knut Haverkamp, 1. Vorsitzender 0171/11 31 841
NABU-Kreisgruppe Goslar, Mathias Kumitz, 1. Vorsitzender, 0152/56 195
LBU Niedersachsen, BI Goslar, Heinz Severitt, Sprecher, 05321/855 69

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Kohleabbau im Weltnaturerbe?

Australien könnte Bergbaumagnaten erlauben, einen der größten Kohlehäfen der Welt im Ökosystem des Great Barrier Reef zu bauen — so wird der Zugang zu 8 Milliarden Tonnen Kohle geschaffen und das Überleben dieses Weltnaturerbes aufs Spiel gesetzt.

Aktivisten in Australien üben bereits Druck auf die Regierung aus und die UNESCO hat sich zu Wort gemeldet, doch eine US-Bank in öffentlichem Besitz spielt eine Schlüsselrolle bei diesem Projekt. Weltweiter Duck auf die Bank könnte sie international beschämen und Umweltthemen während der US-Wahlkampfperiode ins Rampenlicht rücken. Wenn die Bank absagt, könnte der gesamte wahnwitzige Plan ins Wasser fallen.

www.avaaz.org/de

—– c4harry.com

Biosprit-Lüge wissenschaftlich bewiesen

Seit Jahren kämpft das Umweltinstitut München gegen Agrarkraftstoffe. Nun spricht sich auch die Nationale Akademie der Wissenschaften in einer aktuellen Stellungnahme zur Bioenergie gegen Agrosprit und Agrargas aus (engl. Quelle).

Die Nationale Akademie der Wissenschaften hat die Aufgabe, die Politik unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen zu beraten. In ihrer Stellungnahme zur Bioenergie betonen die Wissenschaftler, die Produktion von Agrartreibstoffen sei aufgrund der Verknappung von Nahrungsmitteln sowie der Folgen für Klima, Ökosysteme und Biodiversität nicht zu empfehlen.

In der EU solle sich die Politik dafür einsetzen, das Beimischungsziel von zehn Prozent Agrartreibstoff zu kippen. Auch Biogas solle nur aus organischen Abfällen hergestellt werden. Nur um die Biogasproduktion aus Agrarabfällen oder den fluktuierenden Energiebedarf zu stabilisieren, könnten „Energiepflanzen“ genutzt werden.

Das Umweltinstitut München fordert mit der Kampagne „Nein zur „Biosprit“-Lüge!“ seit langem die Abschaffung der Beimischungsquote.


Unterstützen Sie die Online-Aktion mit Ihrer Protestmail und bestellen Sie unser Infomaterial sowie unseren neuen Aufkleber „Essen statt E10“.

http://umweltinstitut.org/agro-kraftstoffe/allgemeines/agrosprit-info-kampagne-922.html

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Landesmuseum Natur und Mensch

Oldenburg 31.03.2012 – 16.09.2012
Die Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zeigt seit dem 31. März 2012 eine große Auswahl an Meteoriten unterschiedlicher Herkunft und Fundgeschichte. Aber auch die Auseinandersetzung des Menschen mit dem Thema sowohl in der Forschung als auch in Form von alten und modernen Mythen, in Kunst oder Musik findet Raum in der Ausstellung.
Link:

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