Markt für Bio-Produkte weitet sich aus

Eine vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beauftragte Studie der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) zeigt, dass die Produktion von ökologisch erzeugten Lebensmitteln in Deutschland bei vielen Produkten nicht ausreicht. Mit einem Anteil von 6,2 Prozent ökologisch bewirtschafteter Fläche liegt Deutschland zwar über dem europäischen Durchschnitt, deckt aber immer noch nicht die Nachfrage der Verbraucher.

Laut Berechnungen und Schätzungen eines Kreises von Marktexperten der Biobranche auf Basis von Daten der Marktforschungsinstitute GfK, Nielsen, BioVista und Klaus Braun Kommunikationsberatung gaben die deutschen Haushalte im vergangenen Jahr 7,55 Milliarden Euro für Biowaren aus. Das sind rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr 2012.

Während etablierte Produktgruppen wie frisches Bio-Obst und –Gemüse bereits 2012 für 20 Prozent des deutschen Bio-Umsatzes verantwortlich waren, verzeichnen sie nur noch geringe Wachstumsraten. Dafür griffen immer mehr Verbraucher vor allem bei Milch, Eiern, Fleisch- und Wurstwaren, Fetten und Ölen, Feinkost, Trockenfertigprodukten, Tiefkühlkost und Süßwaren auf Produkte mit dem Bio-Siegel zurück.

Ökologisch gehaltene Rinder in Eubach

ökologisch gehaltene Rinder auf dem BIOLAND-Hof Hirschle in Eubach

Mehr Informationen:
Pressemitteilung BMEL http://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2014/042-DeutscherBiomarkt.html

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