Archiv für den Monat September 2015

Öko-Nachrichten: Wintererbsen, Bio-Brotbox-Öko-Fair

Vielversprechende Wintererbsen-Genotypen entwickelt  

Wissenschaftler der Universität Kassel haben gemeinsam mit Fachleuten der Getreidezüchtung Darzau vielversprechende Wintererbsen-Genotypen für den Anbau im Gemenge entwickelt.  

https://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/vielversprechende-wintererbsen-genotypen-fuer-gemengeanbau-entwickelt/

Schulstart mit der Bio-Brotbox in Berlin und Brandenburg  

Rund 55.500 Erstklässlerinnen und -klässler an über tausend Grundschulen in Berlin und Brandenburg erhielten am 7. September 2015 zum Start ihrer Schullaufbahn eine Bio-Brotbox. 

https://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/schulstart-mit-der-bio-brotbox-in-berlin-und-brandenburg/

Öko und Fair – für Mensch und Natur 

Unter dem Motto „Fairer Handel schafft Transparenz“ machen vom 11. bis 25. September bundesweit Aktionen auf das Problem mangelnder Transparenz in Wertschöpfungsketten und den Fairen Handel als bewährte Alternative aufmerksam.  

https://www.oekolandbau.de/service/nachrichten/detailansicht/oeko-und-fair-fuer-mensch-und-natur/

Quelle: Ulrike Kreysa, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) 

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Rassismus. Eine klare Antwort

Die Little Rock Nine waren 1957 die ersten dunkelhäutigen Schüler, die drei Jahre nach der offiziellen Aufhebung der Rassentrennung in amerikanischen Schulen (vgl. Brown v. Board of Education) auf die Little Rock Central High School, in Little Rock, Bundesstaat Arkansas, gingen.
Der damalige Gouverneur des Bundesstaates, Orval Faubus, ließ am Abend vor dem ersten Schultag am 2. September die ihm unterstehende Nationalgarde aufmarschieren, um den etwa sechzehnjährigen Schülern den Zutritt in das Gebäude zu verweigern; außerdem demonstrierten aufgebrachte Weiße vor dem Schulgebäude.

Der Gouverneur musste aufgrund eines Gerichtsentscheids die Nationalgarde am 20. September von der Schule zurückziehen. Am 23. September unternahmen die schwarzen Schüler erneut einen Versuch, am Unterricht teilzunehmen; sie mussten aber nach wenigen Minuten die Schule wegen der wütenden Menschenmenge wieder verlassen.

Um das Bundesrecht durchzusetzen, stellte Präsident Eisenhower schließlich am 24. September die 10.000 Mann umfassende Nationalgarde von Arkansas unter Bundeskommando[1] und entsandte auf Bitte des Bürgermeisters von Little Rock Bundestruppen (1200 Soldaten der 101. US-Luftlandedivision) in die Stadt. Die Truppe löste Versammlungen weißer Demonstranten um die Schule herum auf und eskortierte die schwarzen Schüler auf dem Schulweg und im Gebäude bis vor die Türen der Klassenzimmer.

Dadurch wurde folgenden Schülern der Schulbesuch am 25. September erstmals für einen vollen Schultag ermöglicht:

Melba Pattillo Beals (* 1941)

Elizabeth Eckford (* 1941)

Ernest Green (* 1941)

Gloria Ray Karlmark (* 1942)

Carlotta Walls Lanier (* 1942)

Terrence Roberts (* 1941)

Jefferson Thomas (1942–2010)

Minnijean Brown Trickey (* 1941)

Thelma Mothershed-Wair (* 1940)

Auch nachdem sie Zugang zur Schule erhalten hatten, gab es gegenüber den neun Schülern noch immer Anfeindungen und Ausgrenzungen. Acht der neun Schüler beendeten das Schuljahr, drei machten damals auf der Central High ihren Abschluss. 40 Jahre später wurden die Little Rock Nine von US-Präsident Clinton für ihren Mut bei der Durchsetzung ihrer Bürgerrechte ausgezeichnet. Terrence Roberts war am 20. Januar 2009 Ehrengast bei der Vereidigung des ersten US-Präsidenten afro-amerikanischer Herkunft, Barack Obama, in Washington, D.C.

Quelle: Wickipedia

Einfach geht anders. Hinweis der Telekom für Rechnungsdownload

49. Hinweis zur Verschlüsselung | pk-verschluesselung

Hinweis zur Verschlüsselung Bitte beachten Sie folgenden Ablauf bei der Verschlüsselung der Rechnungsdaten für den E-Mail-Versand: Um verschlüsselte Rechnungsdokumente per E-Mail zugesendet zu bekommen und sie dann zu öffnen, müssen Sie neben einer E-Mail-Adresse die Software PGP (Pretty Good Privacy) auf Ihrem PC installiert haben. Sie müssen auf der Seite „Konfiguration / Versandoptionen“ Ihren öffentlichen Schlüssel (public key) unter „Schlüssel Upload“ hochladen, damit wir damit Ihre Rechnungsdokumente verschlüsseln können. Auch muss auf der Seite Einstellungen / Versandoptionen der Rechnungsversand per E-Mail-Adresse gespeichert sein. Unter „Rechnungsversand“ gibt es die Option, den Versand per E-Mail zu aktivieren oder zu deaktivieren. Auch diese Einstellung muss gespeichert werden. Unter „E-Mail-Adresse“ müssen Sie uns diejenige nennen, zu der wir Ihre Rechnungsdokumente senden sollen. Als nächstes wird Ihnen eine Bestätigungsnachricht per E-Mail zugesendet. Diese ist mit Ihrem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt. Dieser und die nächsten Schritte sind auch immer dann erforderlich, wenn Sie einen neuen öffentlichen Schlüssel hochladen. Nachdem Sie die von uns zugesendete E-Mail entschlüsselt haben, müssen Sie den dort enthaltenen vierstelligen Code auf der Seite „Konfiguration / Versandoptionen“ unten unter „Bestätigungsschlüssel“ in das Bestätigungsfeld eintragen. Danach wird der Button „Aktivieren“ angeklickt. Mit diesem Verfahren wird sichergestellt, dass die Verschlüsselung und Entschlüsselung tatsächlich funktioniert. Nachdem wir Ihre Mitteilung durch das Bestätigungsfeld erhalten haben, wird Ihnen die nächstfolgende Rechnung mit dem gewünschten Dokumenten bzw. Dateien zugesendet. Die Dateien bekommen Sie komprimiert in einem Zip-Archiv. Hinweis zu PGP Informationen zu PGP finden Sie z.B. auf der Internetseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (www.bsi.de). Die Software PGP wird von einigen Betreibern von Internetseiten angeboten (z.B.: http://www.pgpi.com). Es ist auch möglich, alternative Freeware-Programme einzusetzen, z. B. „GNU Privacy Guard (Gnu PG)“. Bitte beachten Sie die Nutzungshinweise der jeweiligen Anbieter. Telekom Deutschland GmbH – Landgrabenweg 151 – 53227 Bonn – Internet: http://www.telekom.de Stand: 04/2010 – Änderungen und Irrtümer vorbehalten

Weidemanagement für Schafe und Ziegen

Durch ein gutes Weidemanagement wird die Fütterung der Tiere gesteuert, der Parasitenbefall kontrolliert und gleichzeitig das Grünland optimal genutzt. Dies erfordert eine zielgerichtete Planung und Organisation des Weidesystems, eine entsprechende Umsetzung sowie eine Kontrolle, ob das System so funktioniert wie geplant.

Das schreibt Ulrike Kreysa, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Weiter lesen:

https://www.oekolandbau.de/erzeuger/thema-des-monats/september-2015-weidemanagement/

 

Brot aus Urgetreide

Individuelles Brot aus Urgetreide: Ernährungswissenschaftlerin der Uni Hohenheim gründet Startup. Das meldete Florian Klebs, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität Hohenheim. 
Gesundes Brot aus regionalem Getreide: Startup „MixDeinBrot“ backt Brot aus Urgetreide nach modernen Rezepten / Idee während des Studiums in Hohenheim

Die alten Getreidearten ermöglichen völlig neue Geschmackserlebnisse von Brot. Darüber hinaus sind sie gesund und stehen im Trend. Das hat Mona Glock, Lebensmittel- und Ernährungswissenschaftlerin und Absolventin der Universität Hohenheim, als Basis ihres Onlineshops „MixDeinBrot“ genommen und bereits während ihres Studiums ihr Geschäft begonnen. 

Seit Februar 2015 ist das Portal nun eine eingetragene Marke. Die Vernetzung mit der Universität Hohenheim ist Mona Glock ein wichtiges Anliegen: MixDeinBrot war auch am diesjährigen Feldtag der Landessaatzuchtanstalt zum Thema „Einkorn, Emmer, Dinkel: Urgetreide mit hohem Marktpotenzial“ und dem damit verbundenen Austausch mit den Getreideexperten der Universität Hohenheim dabei.

Die alten Getreidearten Einkorn, Emmer und Dinkel besitzen ein hohes Marktpotenzial. Der Trend nach gesundheitsfördernden und regional erzeugten Lebensmitteln eröffnet Startup-Gründern wie Mona Glock mit „MixDeinBrot“ aus Erdmannshausen im Kreis Ludwigsburg neue Perspektiven und alternative Marktsegmente.

Vor allem Freunde von besonderem Brot werden das Startup willkommen heißen, denn Brot aus Urgetreide ist gar nicht so leicht erhältlich. Das Angebot an Dinkel und Emmer ist knapp: Das Getreide wird momentan im Vergleich zum Weizen nur in kleiner Menge angebaut. Auch auf Terminbörsen oder aus anderen Ländern sind sie nicht zu kaufen.

Vier Schritte bis zur individuellen Backmischung

Bei MixDeinBrot kann sich jeder seine Brotbackmischung selbst zusammenstellen. Zunächst wählt der Kunde seine Mehlbasis unter 18 verschiedenen Mehlen, die er dann im nächsten Schritt erweitert. Zu den besonderen Mehlen zählen die Mehle aus den alten Getreidearten Dinkel, Einkorn, Emmer und Kamut sowie eiweißreiche Mehle wie Kichererbsenmehl.

Im dritten Schritt werden die Mischungen mit Nüssen, Kernen, Saaten, Trockenfrüchten oder Schokoladentropfen verfeinert. Wer möchte, kann dann den Geschmack noch mit einem Gewürz wie Chili, Oregano oder Kümmel abrunden.

Urgetreide bietet nussigen Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe

„Unsere Zutaten kommen alle aus kontrolliert biologischem Anbau“, erläutert Mona Glock. Die Mehle bezieht MixDeinBrot von einem regionalen Partner. Die Gewürze und weitere Zutaten stammen von Bio-Betrieben aus Österreich und dem Allgäu. Die Brotbackmischungen enthalten neben den ausgewählten Zutaten nur Meersalz sowie Trockenhefe und keine Zusatzstoffe.

Die Wirkung des Urgetreides ist vielfältig: Einkorn und Emmer lassen den Geschmack nussig werden, außerdem hat Einkorn zudem einen sehr hohen Gehalt an Carotinoiden und kann Brote gelb färben. Einkorn enthält im Vergleich zu Weichweizen die sechs- bis zehnfache Menge an Lutein, das der Körper nicht selbst bilden kann. Es wirkt im menschlichen Auge als UV-Filter und Antioxidans und schützt so die Funktionsweise der Netzhaut. Darüber hinaus weisen sie auch ein interessantes Spektrum an gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffen auf: Sie können wichtige Quellen für die Vitamine B1, B3, B6 und E sein.
Hintergrund: Die Landessaatzuchtanstalt

Die Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim besteht seit 1905 und ist weltweit führend in der Züchtung von Dinkel, Emmer und Einkorn. Die alten Weizenarten erleben derzeit eine Renaissance. Vor über 30 Jahren hat die Landessaatzuchtanstalt den Dinkel wiederbelebt und vor über zehn Jahren mit dem Anbau von Emmer und Einkorn gestartet. Heute forscht sie vor allem an den agronomischen Eigenschaften und den Backeigenschaften der Getreidearten und untersucht gesundheitliche Aspekte.

Weitere Informationen:

http://www.mixdeinbrot.de „MixDeinBrot“