Archiv für den Monat Oktober 2016

EU-Programm bringt mehr Bio in Schulen und Kitas

Mit dem EU-Schulobst- und Gemüseprogramm möchte die Europäische Union Kindern und Jugendlichen den Verzehr von mehr Obst und Gemüse schmackhaft machen. Für Schulen und Kitas bietet dieses Programm die Chance, kostengünstig Bioprodukte anzubieten. 

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Artenreiches Grünland in Niedersachsen – Situation, Gefährdung, Schutz

Zu diesem Terminen laden der NABU und BUND Goslar zu einem Vortrag ein:
Donnerstag, 27. Oktober ab 19.  00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr; Verbändebüro Petersilienstr. 23, Goslar

Goslar: Artenreiche Grünlandflächen haben eine herausragende Bedeutung für den Gewässer-, Boden- und Klimaschutz. Zudem sind sie Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Von den in Deutschland gefährdeten Arten der Farn- und Blütenpflanzen haben etwa 40 % ihren Verbreitungsschwerpunkt im Grünland. In den letzten Jahren ist es zu einem dramatischen Rückgang von artenreichen Grünlandflächen gekommen.
Neben dem Verlust von Grünlandflächen an sich ist zusätzlich von einer massiven Qualitätsverschlechterung der bestehenden Grünlandflächen hinsichtlich ihrer Biodiversität auszugehen. Der NABU hilft bei der Etablierung von artenreichem Grünland.

Das von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung geförderte Projekt Kuckucks-Lichtnelke und Co. ermöglicht es NABU Gruppen, ihre bereits vorhandenen Grünlandflächen zu optimieren und neue artenreiche Grünlandflächen anzulegen. Zielarten des Projektes sind mittelhäufige Grünlandarten, die in den letzten Jahren einen Rückgang erfahren haben und von denen zu erwarten ist, dass sie ohne einen gezielten Schutz schon bald zu den gefährdeten Arten gehören werden. Die Unterstützung der Maßnahmen reicht von der Kartierung und Bewertung von Grünlandflächen bis zur Beratung bei der Auswahl geeigneter Spenderpopulationen für Neuansiedlungen. Das Projekt wird durch den Landesfachausschuss Botanik im NABU Niedersachsen durchgeführt.

Info: 

Wolfgang Moldehn

NABU Kreisgruppe Goslar e. V.; Petersilienstr. 23, 38640 Goslar, mailto:w.moldehn@nabu-goslar.de

Tel.: 05326-93985, sowie http://www.NABU-goslar.de

Innovationstage 2016 – Die Zukunft ins Jetzt holen

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Bonn 25.10.2016 ab 09:30 – 26.10.2016 16:15

Wie hilft eine innovative Lückenschaltung bei der Pflanzenschutzmittel-Reduktion im Obstbau? Und was leistet intelligente LED-Beleuchtung im Milchviehstall? Diesen und weiteren aktuellen Fragen widmen sich die „Jubiläums-Innovationstage“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am 25. und 26. Oktober 2016 in Bonn. Neben einem Rückblick auf zehn Jahre BMEL-Innovationsprogramm warten 105 spannende Projektvorstellungen auf die Gäste. 

Link: http://idw-online.de/de/event55657

Heute werden die ersten zwei Herden von Bioland Hof Eisenach in den mobilen Ställen aufgestallt. Die jungen Hühner werden sich bei ihren Ausflügen ins Freie auf sattes, frisches Grün und Sonnenblumen Kerne freuen

100 Prozent Bio

100 Prozent Ökofutter wird Gesetz
Bis zum 1. Januar 2018 müssen tierhaltende Biobetriebe ein Konzept entwickelt haben, wie sie die Eiweißversorgung ihrer Bestände mit rein ökologischen Futtermitteln sicherstellen. Denn mit diesem Termin endet die derzeitige Übergangsregelung, nach der fünf Prozent der Rationskomponenten, bezogen auf die Trockenmasse, aus konventioneller Erzeugung stammen dürfen. 
 Die angestrebte 100 Prozent Biofütterung ist vor allem für Betriebe mit Schweine- und Geflügelhaltung eine Herausforderung. Dabei ist das Problem weniger, ausreichende Mengen an Eiweiß zur Verfügung zu stellen, sondern Eiweiß in optimaler Qualität. Insbesondere die Aminosäure Methionin ist bei den üblichen ökologischen Futterkomponenten knapp. Deshalb nutzen viele tierhaltende Biobetriebe die aktuelle Regelung dazu, besonders methioninreiche konventionelle Komponenten wie Kartoffeleiweiß und vor allem Maiskleber zuzufüttern. In Bioqualität sind diese Komponenten jedoch nur begrenzt verfügbar. Dabei ist gerade bei Jungtieren eine ausreichende Versorgung mit allen essentiellen Aminosäuren elementar für die Gesunderhaltung und spätere Leistung der Tiere.  

Quelle und mehr dazu: 

Strategien zur 100 Prozent Biofütterung – Artikel Biolandmagazin (PDF-Datei) 

http://www.bioland.de/fileadmin/dateien/Newsletter_Landbau/bioland_03_2015_Das_100_Prozent_Puzzle.pdf

Ziergarten

Befallene Kastanienblätter entsorgen

In den braunfleckigen Blättern überwintern Pilzsporen und die Larven der Kastanienminiermotten. Um den Befall fürs nächste Jahr zu dezimieren, entfernen Sie alles Laub aus dem Garten und entsorgen es in der Restmüll- bzw. Biotonne. Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln ist nicht möglich.

Unkrautfrei vor dem Winter
Finalsan UnkrautLos Speed wirkt noch bei Temperaturen um 10 °C. Durch die Spritzung können Sie verhindern, dass sich Unkräuter bei milden Temperaturen im Herbst und Winter weiter ausbreiten.

Abschied vom Sommergarten

Graben Sie Rhizome und Knollen von Canna und Dahlien spätestens nach den ersten leichten Frösten aus. Kennzeichnen Sie für die Pflanzung im nächsten Jahr am besten die Farben und Sorten. Dann abtrocknen lassen, damit sie nicht schimmeln. Das Lager sollte möglichst kühl und nicht zu feucht sein.

Jetzt ist Rosen-Pflanzzeit!

Die von der Allgemeinen Deutschen Rosenprüfung ausgezeichneten Rosensorten sind widerstandsfähiger gegen typische Pilzkrankheiten wie Rost, Sternrußtau und Echten Mehltau und brauchen darum weniger Pflanzenschutz.
Rosen gedeihen sehr gut in der torffreien NeudoHum RosenErde. Geben Sie beim Pflanzen gleich Azet RosenDünger oder Azet AnwachsDünger dazu. Die Veredelungsstelle muss 5 cm tief im Boden sitzen. Anschließend gut wässern und gegen Verdunstung und Kälte etwa 20 cm hoch mit Erde anhäufeln.
Mehr erfahren Sie im Neudorff Ratgeber für Rosenpflege.

Mehr Tipps für Ihren Ziergarten finden Sie hier. Bei Problemen hilft der Pflanzenhof.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.