100 Prozent Bio

100 Prozent Ökofutter wird Gesetz
Bis zum 1. Januar 2018 müssen tierhaltende Biobetriebe ein Konzept entwickelt haben, wie sie die Eiweißversorgung ihrer Bestände mit rein ökologischen Futtermitteln sicherstellen. Denn mit diesem Termin endet die derzeitige Übergangsregelung, nach der fünf Prozent der Rationskomponenten, bezogen auf die Trockenmasse, aus konventioneller Erzeugung stammen dürfen. 
 Die angestrebte 100 Prozent Biofütterung ist vor allem für Betriebe mit Schweine- und Geflügelhaltung eine Herausforderung. Dabei ist das Problem weniger, ausreichende Mengen an Eiweiß zur Verfügung zu stellen, sondern Eiweiß in optimaler Qualität. Insbesondere die Aminosäure Methionin ist bei den üblichen ökologischen Futterkomponenten knapp. Deshalb nutzen viele tierhaltende Biobetriebe die aktuelle Regelung dazu, besonders methioninreiche konventionelle Komponenten wie Kartoffeleiweiß und vor allem Maiskleber zuzufüttern. In Bioqualität sind diese Komponenten jedoch nur begrenzt verfügbar. Dabei ist gerade bei Jungtieren eine ausreichende Versorgung mit allen essentiellen Aminosäuren elementar für die Gesunderhaltung und spätere Leistung der Tiere.  

Quelle und mehr dazu: 

Strategien zur 100 Prozent Biofütterung – Artikel Biolandmagazin (PDF-Datei) 

http://www.bioland.de/fileadmin/dateien/Newsletter_Landbau/bioland_03_2015_Das_100_Prozent_Puzzle.pdf

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