Archiv für den Monat November 2016

Deutsche Bio-Unternehmen im Fokus der Weltleitmesse BIOFACH 2017

Motto: Deutschland – Bio schafft Zukunft / Fokusthemen: Innovation und Verantwortung

 Berlin, 16.11.2016. Deutschland ist „Land des Jahres“ der BIOFACH 2017. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) ist nationaler, ideeller Träger der Weltleitmesse. BÖLW-Vorsitzender Felix Prinz zu Löwenstein kommentiert:

 „Auf der BIOFACH stellen die heimischen Bio-Unternehmen tausenden Fachbesuchern aus aller Welt vor, welch große Bedeutung Bio als wissens- und wertebasierte Wirtschaftsform für Deutschland und weltweit hat. Bio kann Antworten liefern auf genau die Fragen, die an die Land- und Lebensmittelwirtschaft der Zukunft gestellt werden. Dazu gehören unter anderem Klima- und Ressourcenschutz, Ernährungssouveränität und Globalisierung.

Mit der Präsentation Deutschlands als Land des Jahres auf der BIOFACH 2017 werden wir gemeinsam mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium die Leistungskraft des heimischen Öko-Sektors zeigen. Wir sind überzeugt: Bio schafft Zukunft in Deutschland und weltweit. Deutsche Bio-Unternehmer übernehmen vor Ort und auch international ökologische und soziale Verantwortung.

Wir unterstützen Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, der Bio stärken will und die Zukunftsstrategie Ökolandbau auf der BIOFACH vorstellen wird. Die Strategie kann dazu beitragen, 20 % Ökolandbau in Deutschland schnell zu erreichen. Ein Ziel, das die Bundesregierung in der Nachhaltigkeitsstrategie und dem Klimaschutzplan verankert hat. Wie erfolgreich die Zukunftsstrategie ist, wird von den konkreten Zielen und Maßnahmen, einem angemessenen Finanzierungsrahmen und der Zusammenarbeit der Ministerien untereinander abhängen.

 Bio ist kein Selbstzweck. Bio ist ein wirksames Instrument den Krisen in Landwirtschaft und Ernährung wirksam zu begegnen und Umweltleistungen und Wertschöpfung im ländlichen Raum zu steigern.“

Hintergrund

Auf der BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, trifft sich in Nürnberg alljährlich die internationale Branche. Mit fünf weiteren BIOFACH-Veranstaltungen in Japan, den Vereinigten Staaten, Südamerika, China und Indien ist die BIOFACH World um den Globus präsent und bringt Jahr für Jahr insgesamt über 3.000 Aussteller und 100.000 Fachbesucher zusammen.

Vom 15. bis 18. Februar 2017 liegt unter der Motto „Building an Organic Future – Bio schafft Zukunft“ besonderes Augenmerk auf der deutschen Bio-Branche. Im Rahmen dieser Präsentation legt das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit Branche und NürnbergMesse besondere Akzente auf Innovationen, internationale Beziehungen und Verantwortung als grundlegende Aspekte eines zukunftsweisenden Marktes. Das Land des Jahres soll auf der Fläche aber auch in diversen Veranstaltungen erlebbar werden, zahlreiche Unternehmen, Verbände und Organisationen beteiligen sich an der Präsentation.

Häuserwände zu Sonnenkraftwerke

Beton kann mehr – Fraunhofer CSP will Häuserwände zu Sonnenkraftwerken machenFraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Bauwerke werden sicherer, können umweltschonender errichtet und betrieben werden und lassen sich in völlig neuen Formen gestalten: Das ist das Ziel von C3, dem größten Bauforschungsprojekt Deutschlands. Der Schlüssel dazu soll Karbonbeton werden, der als Baustoff viele neue Möglichkeiten bietet. Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle, einer der C3-Projektpartner, will den Beton nutzen, um Sonnenstrom zu gewinnen.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news663080

Verbrecherische Massentierhaltung

Massentierhaltung: Legehennen und HähnchenmastDer Fleischatlas 2016 vom BUND und der Heinrich-Böll-Stiftung bestätigt: Megaställe sind auf dem Vormarsch, kleine Betriebe verschwinden zunehmend. Vor allem in Niedersachsen, Nordrhein-Westfahlen und den neuen Bundesländern entstehen gigantische Ställe. Zum Beispiel
 • im Emsland, wo eine Masthähnchenanlage mit 320.000 Tieren genehmigt wurde, oder

 • in Banzkow, südlich von Schwerin, dort stehen vier Legehennenanlagen für rund 480.000 Hühner.

Solche Tierfabriken ermöglichen Fleisch und Eier zu Niedrigstpreisen, doch die artgerechte Tierhaltung bleibt auf der Strecke.

Glaubt denn irgendwer, dass das keine Folgen für die Gesundheit der Menschen hat?