Archiv für den Monat Dezember 2017

LOP-Sonderheft „Ökologischer Landbau ohne Pflug II“

LOP-Sonderheft „Ökologischer Landbau ohne Pflug II“, die Fortführung der Sonderreihe mit neuen Beiträgen. Ein Heft nicht nur für Ökobetriebe, sondern für alle interessierten Profi-Pflanzenbauer, die auf Herbizide verzichten wollen.

Für den zweiten Band hat die Redaktion weitere sehr interessante Beiträge der letzten Jahrgänge der LOP zum Thema ausgewählt und zusammengestellt.

Die Praxisberichte zeigen, wie mit unterschiedlichen Systemen langjährig erfolgreich auf eine wendende Bodenbearbeitung verzichtet werden kann. Ob durch intensiven Striegeleinsatz in Körnerleguminosen, intelligente Fruchtfolge oder der Nutzung einer dauerhaften Pflanzendecke und grundsätzlichem Gemengeanbau. Es werden verschiedene Wege einer effektiven Beikrautkontrolle vorgestellt, auch in erosionsgefährdeten Reihenkulturen.

Wir zeigen Möglichkeiten der Unkrautunterdrückung durch Zwischenfrüchte, deren Leistungen für das Bodengefüge und Ansprüche an die Mischungspartner. Gesunder Boden und vielfältiges Bodenleben, pflugloser Kleegrasumbruch und die neueste passende Sätechnik sind weitere Themen.

Weitere Informationen zum Sonderheft gibt es hier:

https://www.pfluglos.de

Immer gerne zu Diensten, wenn es um schonende Bodenbearbeitung geht. 🚜🐾🐺

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Gifte schädigen Bienen

Nicht nur Neonicotinoide, sondern auch Herbizide wie Glyphosat schädigen die Bienen u.a. durch die Störung der Orientierung“ betont Anja Hirschel, Sprecherin der Piratenpartei für Digitalisierung.

„Die Problematik ist noch weitaus komplexer als die Frage: Glyphosat ja oder nein? Um eine wirkliche Trendwende in der Landwirtschaft zu erreichen, muss die gesamte EU ein tragfähiges Konzept, das langfristig ohne aggressive Gifte und den dazu ‚designten‘ Spezialzüchtungen auskommt, erarbeiten und auch durchsetzen. Dass z.B. die Bauern in Frankreich durch ein Verbot von Glyphosat nun als nicht konkurrenzfähig abgestraft werden, zeigt die Tragik der Situation sehr drastisch. Hirschel: „Verbraucherschutz wird so zur existenzbedrohenden Entscheidung, und „Bio“ steht „Billig“ nicht nur im Preis, sondern auch mit unerwünschten Belastungen gegenüber. Statt vorwiegend auf Profit durch den Absatz von Pharmaerzeugnissen und stetig wachsenden Großbetrieben zu setzen, muss endlich der gemeinsame Wille im Vordergrund stehen, in der großen Breite nachhaltig zu produzieren.