Archiv für den Monat März 2018

NATO-Geheimdienste riskieren 3. Weltkrieg

Der perfide Plan, den Geheimdienstleute aus England, Frankreich und den USA schmiedeten, (der aber verhindert wurde) sah vor, dass fast gleichzeitig zwei „Giftgas-Attacken“ stattfinden:

Zuerst – unter großem Getöse – der „Nervengift“-Skandal in England und dann eine in Ost-Ghouta gegen die sogenannten „Rebellen“. Der Grund , warum unbedingt ein „russisches“ Nervengift als Tatwaffe in Salisbury promotet wurde, wird damit klar:

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/faz-putin-the-horrible.jpg Beispiel FAZ: Manipulative Schlagzeilen, die Präsident Putin als „Bedrohung“ darstellen
Man baut also eine riesige Droh- und Empörungskulisse auf (Putin, der ruchlose Giftgas-Mörder, der unsere „Demokratie“ gefährdet, muss isoliert und bestraft werden), dann arrangiert man einen CW-incident nahe Damaskus und behauptet, die heimtückische„chemische Waffe“ habe Russland zur Verfügung gestellt. Damit sei nun endgültig die „Rote Linie“ überschritten, man müsse jetzt energisch „handeln“, usw.

Die britische Regierung hätte dann auf Washington Druck gemacht, Damaskus zu bombardieren und sogar beantragt, Russland aus dem UN-Sicherheitsrat auszuschließen.

Doch die Geheimdienste in Syrien erfuhren von dem diabolischen Plan und sie stellten fest, dass die die Drahtzieher vor Ort nicht für das Pentagon arbeiten, sondern „höchstwahrscheinlich“ für die CIA, um sich auch einmal dieser derzeit so beliebten Diktion zu bedienen.

Dazu kann folgende „Time-Line“ rekonstruiert werden (ausgehend vom „Anschlag“ in Salisbury am 4. März

10. März
Der stv. syrische Außenminister Miqdad beruft eine dringende Pressekonferenz ein, um die syrische Bevölkerung vor einem Giftgas-Anschlag zu warnen. Moskau wollte inzwischen über diplomatische Kanäle in Washington eine Eskalation verhindern. Doch der zuständige Botschafter ist auch Direktor von Caterpillar, eine US-Firma die den „Rebellen“ in Syrien Maschinen für den Bau eines umfangreichen Tunnelsystems lieferte. Also musste man einen anderen Weg gehen.

11. März
Die syrische Armee entdeckt ( https://www.youtube.com/watch?v=pb6l4q1jn3o ) zwei geheime Chemie-Laboratorien (eine in Aftris und eine in Chifonya). Inzwischen versuchen russische Diplomaten die OPCW in die Untersuchungen über die „Vergiftung“ der Skripals einzuschalten.

Währenddessen äußert Theresa May im Parlament wilde Beschuldigungen gegenüber Russland. Der „Anschlag“ sei mit „Novichok“ verübt worden, einer „Art von Nervengift, wie es in Russland entwickelt wurde“. Der Kremlin sei ja bekannt dafür, dass er übergelaufene Agenten als „Freiwild“ ansehe (das man umbringen könne).

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/boris-johnson.jpg Dann bestellte Außenminister Johnson den russischen Botschafter zu sich und gab ihm ein Ultimatum von 36 Stunden, um festzustellen, ob aus den „Novichok“-Beständen etwas fehle. Botschafteer Jakovenko erwiderte, das sei leicht beantwortet, denn Russland habe alle Bestände von Chemiewaffen (die noch aus der Sowjetunion stammten) vernichtet. Das sei von der OPCW bestätigt worden. (Das stimmt ( https://www.gov.uk/government/news/british-ambassador-delivers-uk-statement-at-opcw ) auch).

Johnson rief dann seinen Amtskollegen Tillerson in Washington an, worauf auch dieser Russland für den Anschlag „verurteilte“ (ohne irgendwelche Beweise einer Schuld).

Etwa zu gleichen Zeit betätigte sich US-„Botschafterin“ Nikki Haley im UN-Sicherheitsrat ( https://www.youtube.com/watch?v=33tZ72xeIIM ) als Generalanklägerin und trug folgendes vor:
« About one year ago, after the sarin gas attack perpetrated in Khan Cheïkhoun by the Syrian régime, the United States warned the Council. We said that faced with the systematic inaction of the international community, states are sometimes obliged to act on their own. The Security Council did not react, and the United States bombed the air base from which al Assad had launched his chemical attack. We are reiterating the same warning today ».

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/haley-holy-officium-un.jpg?w=840
Sie stellte also einen Zusammenhang her zwischen der „Sarin-Attacke“ in Khan Sheikoun* (die nie wirklich stattfand) und dem (ebenfalls getürkten) Anschlag in Salisbury und beklagte, dass die Untätigkeit der „Staatengemeinschaft“ dies möglich gemacht habe. Die USA seien deshalb verpflichtet gewesen, auf eigene Faust zu handeln, weshalb man dann das Flugfeld in Khan Sheikhoun mit Raketen beschossen habe. Diese „Warnung“ auch ohne UN-Mandat – also ILLEGAL – zu handeln (und das als „moralisch“ notwendig zu verkaufen) wurde also wiederholt. Die USA bringen dann eine neue Resolution im Umlauf, die ein offizielles militärisches Eingreifen rechtfertigen soll. Frankreich ( https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-france/france-will-strike-syria-chemical-arms-sites-if-used-to-kill-macron-idUSKCN1GO1RP ) und England erklären sofort ihre Zustimmung (kein Wunder, da ihre speziellen Offiziere die Banden dort anführen).

*Der russische Außenminister LAVROV entgegnete allerdings, dass die „Giftgas“-Informationen, die zum Bombardement von Khan Sheikhoun führten, aus einem englischen Labor kamen und niemand hatte danach gefragt, woher sie die untersuchten Proben hatten.

Die USA beschuldigen auch Syrien, Russland und Iran, den von der UN beschlossenen 30-tägigen Waffenstillstand gebrochen zu haben (obwohl es Russland war, dass täglich eine fünfstündige Feuerpause anordnete, damit die Verletzten abtransportiert werden konnten und humanitäre Hilfe möglich wurde) und dann kommen auch noch Vorwürfe, dass die syrische Armee Chlorgas eingesetzt habe.

(Wie ich schon früher betont habe, alle Verbrechen, die die Schurken-Koalition selbst in Syrien begeht, werden Russland und Syrien angelastet. Das scheint eine Art zwanghaftes Verhalten zu sein. Durch diese „Projektion“ wird das eigene Gewissen entlastet und man kann sich einreden, das „Notwendige“ getan zu haben, um das Monster im Spiegel zu bekämpfen

13. März
https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/bomb-damascus-tass.jpg?w=840 Russlands Generalstabschef Valery GERASIMOV gibt bekannt, dass die (vom Westen kontrollierten) „Rebellen“ einen Anschlag mit Chemiewaffen planen, der einen darauf folgenden Bombenangriff ( http://tass.com/world/993678 ) der USA* auf das Regierungsviertel in Damaskus rechtfertigen soll. Da sich dort (im Verteidigungsministerium) auch russische Militärberater, russische Militärpolizei und Mitarbeiter des „Russischen Versöhnungs-Zentrums“ befinden, wäre deren Leben natürlich dadurch auch in großer Gefahr. Sollten diese russischen Staatsbürger also zu Schaden kommen, würde das russische Militär sofort Vergeltungsmaßnahmen ergreifen.

Damit wäre eine Eskalationsstufe erreicht, die einen „Weltkrieg“ sehr wahrscheinlich machen würde.

(*Der russische Geheimdienst ist demnach im Besitz von Dokumenten, die diese Angriffspläne bestätigen).

Gerasimov kontaktierte aber direkt sein amerikanisches pendant, General Joseph DUNFORD und umging dadurch die üblichen, diplomatischen Kanäle. Er warnte vor der „false flag“ Giftgas-Attacke und den schwerwiegenden Folgen. US-Generalstabschef Dunford informierte den US-Verteidigungsminister (Mattis), der wiederum Trump einweihte.

Russland ist überzeugt davon, dass das Pentagon von diesem heimtückischen Plan nichts wusste, Teile der CIA (gemeinsam mit den Geheimdiensten Englands und Frankreichs- und wohl auch Israels) also die Drahtzieher waren. Wir wissen nicht, welche internen Untersuchungen innerhalb der CIA stattfanden, doch man überbrachte Trump die Meldung, dass Rex Tillerson in das Komplott verwickelt war. Er wurde sofort nach Washington zurückgerufen und – per Twitter -gefeuert.

Etwa zu gleichen Zeit sendete Theresa May ein Schreiben an den UN-Generalsekretär, in dem Russland beschuldigt wurde, den Anschlag in Salisbury* angeordnet zu haben. Ohne irgendwelche konkreten Ermittlungsergebnisse zu haben, befahl sie die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten. Die Innenministerin Amber Rudd kündigt an, dass der Inlands-Geheimdienst (MI5) Ermittlungen zum Tod von 14 Menschen wiederaufnimmt, die nach „amerikanischen Quellen“, vom Kremlin um die Ecke gebracht wurden.

(*Inzwischen gibt es ein offizielles Gerichtsdokument aus England, aus dem hervorgeht, dass die Wissenschaftler in Porton Down den „nerve agent“ eben NICHT eindeutig als „Typ Novichok“ identifiziert haben; mehr dazu im nächsten Beitrag)

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/amy-knight-psyop-demon-putin.jpg?w=840 PSYOP in Buchform: Psychologische Kriegsführung gegen Russland
Vor etwa zwei Monaten kam in den USA ein Buch (siehe Bild) auf den Markt, in dem Präsident Putin wie ein Mafia-Boss dargestellt wird, der zahlreiche Morde in Auftrag gegeben hat, um seine Macht zu demonstrieren. Ja, man geht sogar so weit, den Anschlag auf den Boston Marathon Russland in die Schuhe zu schieben.

Inzwischen wird auf EU-Ebene weiterhin Russland-feindliche Emotion geschürt, und das ganze, schäbige Theater als „Solidarität“ mit Großbritannien verkauft (dem man wegen „Brexit“ noch kurz zuvor die kalte Schulter gezeigt hatte; jetzt wird May aber mit „Küsschen“ begrüßt…).

Ein besonders harter „Schlag“ für Russland: Die „Royal Family“ wird nicht zur Fußball-WM anreisen (Who cares?).

Zurück nach Washington: Nach Tillersons spektakulärem Abgang übernimmt Mike Pompeo das State Department. Der ehemalige CIA-Direktor hat allem Anschein nach die Informationen des russischen Generalstabs bezüglich Syrien bestätigt.

14. März
Die britische Regierung macht weiter international Stimmung gegen Russland, unterstützt von ihren Botschaftern in anderen Ländern. Ein Mitglied der Labour-Partei (Tony Blair Fraktion) reagiert auf die Russland Hetze von May im Parlament mit der Forderung, diesen „Schurkenstaat“ aus dem UN-Sicherheitsrat auszuschließen.

Auch die NATO versammelt sich in Brüssel auf Wunsch der britischen Regierung. Die Vertreter der 29 Mitgliedsstaaten stellen eine Verbindung zwischen den „Chemiewaffen“ in Syrien und dem Anschlag in Salisbury her und sehen Russland als „wahrscheinlich“ verantwortlich für beide Ereignisse.

Mittlerweile beantragt der russische UN-Botschafter Vasily NEBENZYA im Sicherheitsrat die Verabschiedung einer gemeinsamen Erklärung zur Aufklärung der „Skripal—Affäre“ und für den Entschluss, die Untersuchung der OPCW zu übergeben. Doch der britische UN-Vertreter lehnt jeden Text ab, in dem nicht stand, dass Russland „wahrscheinlich“ für den Anschlag verantwortlich sei.

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/jonathan-allen-psyop-un.jpg Wer ist dieser neue, britische UN-Botschafter? Der Mann heißt Jonathan ALLEN und ist laut Meyssan ein Agent des britischen Auslands-Geheimdienstes MI6, der für die intensive Propaganda (psychologische Kriegsführung) zur Tarnung der wirklichen Verbrechen gegenüber Syrien verantwortlich ist. (Die gigantische PSYOP-Inszenierung der rührseligen „White Helmets“, die getürkten „Berichte“ über Giftgas, die Präsentation der künstlichen „Rebellen“ als legitime Opposition, Assad, der seine „eigenen Leute“ massakriert, etc.)

Was sagte also dieser hinterhältige Mistkerl, der die PR für die Brutalo-Dschihadis in Syrien organisiert hat? (Die u.a. von britischen Offizieren kommandiert werden)

„Russia has already interfered in the affairs of other countries, Russia has already violated international law in Ukraine, Russia has comtempt for civilian life, as witnessed by the attack on a commercial aircraft over Ukraine by Russian mercenaries, Russia protects the use of chemical weapons by Assad (…) The Russian state is responsible for this attempted murder“.

Spricht so ein Diplomat? In einer Institution, die nach 1945 gegründet wurde, um weitere Weltkriege zu verhindern?
Er zählt also genau jene propagandistischen Anschuldigungen auf, mit der der internationale Ruf Russlands zerstört werden soll: Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, Verletzung des Völkerrechts, Mordanschläge auf Zivilisten (in Flugzeugen), Gutheißen der Verwendung von Chemiewaffen in Syrien, etc. und am Ende der Satz: Der russsische Staat ist verantwortlich für diesen Mordversuch (Skripal).

Der französische UN-Vertreter stimmte natürlich diesem (penetrant stinkenden) Lügen-Potpourri zu und bemerkte, dass Frankreich einen Antrag eingebracht habe, wonach „jene, die Chemiewaffen einsetzen“ nicht länger ungeschoren davonkommen würden. Das habe sich ursprünglich gegen Syrien gerichtet, können aber auch auf Russland abzielen.

Der russische UN-Botschafter hob hervor, dass diese Sitzung zwar auf Wunsch der britischen Regierung stattfand, aber nur deshalb ÖFFENTLICH war, weil Moskau das verlangt hatte (Die Briten wollten also hinter verschlossenen Türen intrigieren).

Er erwähnte auch, dass man die chemische Formel einer Substanz kennen müsse, um sie identifizieren zu können. Die britischen Experten in Porton Down mussten also dazu in der Lage sein, selbst geringe Mengen dieses „Nervengiftes“ herzustellen. Russland sei bemüht, die Angelgenheit in Kooperation mit der OPCW aufzuklären.

15. März (Caesar, beware…)
Die britische Regierung veröffentlicht eine gemeinsame Erklärung (mit Frankreich und Deutschland), in dem der Einsatz des „Nervengiftes einer Art, wie sie von Russland [müsste heißen: Sowjetunion] entwickelt wurde“ verurteilt wird. Natürlich wird auch wiederholt, dass Russland „wahrscheinlich“ der Täter sei. Eine Behauptung, die keine rechtliche Grundlage hat, aber auf Goebbels Spuren wandelt (wenn man es nur oft genug wiederholt, glauben sie es schon…).

Der groteske Boris Johnson nutzt derweil die Washington Post, um die anti- russische Stimmung in den USA weiter anzuheizen, während der US-Finanzminister neue Sanktionen gegen Moskau verhängt (wegen „meddling“ in internen Angelegenheiten, einer politisch-perfiden Sportart, in der die USA der unangefochtene Weltmeister ist, siehe z.B. William Blum) und den Vorfall in Salisbury als weiteren „Beweis“ für die Bösartigkeit des Kremlins anführt.

Den rhetorischen „Vogel abgeschossen“ hat aber der unreife Gavin Williamson, der britische Aggressionsminister („Defence“ kann man das nicht nennen), der in einem Interview sagt:

„Wirklich … Russland sollte einfach die Klappe halten und sich verziehen“ (just shut up and go away).
https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/2-putin-interview-pt1-stone.jpg Diese Arroganz und Selbstherrlichkeit ist ein klarer Hinweis darauf, wie sehr die britische Regierung „pissed off“ ist, wenn sie an Rusland denkt. Präsident Putin ist eben kein „tin-pot dictator“, dessen man sich als imperiale Macht bedienen kann (wie John F. Kennedy seinerzeit kritisierte) sondern ein Mann, der die Interessen seines Landes und seines Volkes verfolgt, ohne dabei jene moralischen und rechtlichen Grenzen zu überschreiten, die bei imperialen Mächten schon lange keine Rolle mehr spielen.

Die Russen können stolz auf ihren Präsidenten sein, während wir uns für unser „Personal“ schämen müssen …

Er hat die Staatsführung übernommen, als Russland (nach der extremen Korruption der Jelzin-Ära) bzw. die ehemalige Sowjetunion am Boden lag ( https://medienschafe.wordpress.com/2014/03/16/ukraine-2-cruelty-in-numbers/ ) und das Land wieder nach vorne gebracht. Sicher gibt es noch Probleme und Kritikpunkte, doch der Mann hat politisches Rückgrat, so etwas wie Ehre (siehe die Interviews mit Oliver Stone) und unsere Politiker können von seinen Zustimmungsraten nur träumen.

Dass sich Deutschland (zum dritten Mal) gegen Russland aufhetzen lässt, ist unerträglich und ein politischer Wahnsinn (siehe dazu Teil 1).

Gibt es andere Berichte (unabhängig von voltaire.net), die die laut Meyssan geplante Eskalation bestätigen?

16.März
https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/british-troops-al-tanf-16-mar.jpg?w=840 In militärischen Internet-Kreisen erscheinen Berichte über eine britische Truppenstationierung in Al Tanf (die von den USA errichtete, illegale Militärbasis ( https://sana.sy/en/?p=127504 ) und Besatzungszone in Syrien (Distrikt Homs, nahe der irakischen Grenze). Diese spielt eine wichtige Rolle in den NATO-Kriegsplänen gegen den syrischen Staat.

Warum? Weil dort ein Auffang- bzw. Trainingslager für in Bedrängnis geratene Dschihadis (auch „ehemalige“ IS-Kämpfer, die ein neues Label bekommen und eine schicke Uniform) eingerichtet wurde.

Wozu das russische Außenministerium am 8. Februar folgendes Statement abgabe:

″The unlawful U.S.′ armed presence in Syria presents a serious challenge to the peace process and to the country’s territorial integrity and unity. A 55-kilometer zone unilaterally created by Americans around their military base near al-Tanf is being used by the scattered units of Daesh [IS] terrorists″ for evading pursuit by government forces and re-grouping.“

– und weil damit der strategisch wichtige Korridor blockiert werden kann, der Iran über Syrien mit dem Libanon verbindet. Rund 2.300 britische Soldaten ausgerüstet mit „challenger“-Panzern und Cobra-Helikoptern, werden dorthin geschickt. Wieso das, fragt man sich, wo doch der „IS“ bereits besiegt wurde? Und wo doch schon vorher 600 amerikanische Soldaten Anfang März mit gepanzerten Fahrzeugen als Verstärkung dort eintrafen, und Mitte März auch das Ölfeld Omar militärisch „aufgerüstet“ wurde.

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/press-tv-us-occupation-se-syria.jpg?w=840
Doch da sie gegen den „IS“ nicht mehr kämpfen können, bleiben nur mehr 2 „Feinde“ übrig: Nämlich russische und syrische Soldaten. Die Entsendung amerikanischer Flugzeugträger (die 6.Flotte der US Navy) in die Region wurde ebenfalls gemeldet, was natürlich dem russischen Militär nicht entgangen ist.

20.März

Die Terror-Banden ( https://www.globalresearch.ca/un-feigns-outrage-over-ghouta-while-terrorist-rockets-rain-down-on-damascus/5630378 ) aus Ost-Ghouta schießen Granaten und Raketen in ein belebtes Einkaufsviertel (einen Markt) von Damaskus. In Jaramana lebten ursprünglich überwiegend Christen und Drusen, aber als die ersten Terror-Banden anrückten, flüchteten viele Muslime aus dem Ghouta dorthin. Mindestens 37 Menschen wurden dabei getötet und 35 verletzt. Das russische Zentrum für Versöhnung in Syrien meldete, dass weitere Angriffe auf Damascus an diesem Tag (aus Ost-Ghouta) stattfanden, wobei vier Menschen starben.

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/attack-from-ghouta-on-market-bbc.jpg?w=840
Dass damit wichtige Waffenstillstandsvereinbarungen gebrochen werden (UNSC-Resolution 2401), who cares? Blame Putin!

Doch selbst wenn darüber „berichtet“ wird, dann nur in einem Rahmen ( https://www.bbc.com/news/amp/world-middle-east-43477707 ) , der die Realität auf den Kopf stellt:
Nicht die syrische Armee verteidigt sich gegen (vom Ausland eingeschleuste) fanatische, bewaffnete Banden, sondern diese Banden „verteidigen“ sich gegen die Aggression der syrischen Regierung ( https://www.theguardian.com/world/2018/mar/20/rocket-attack-kills-35-in-damascus-shopping-district ) .

Die (leider notwendige) Gewalt des syrischen Staates wird als illegitim und unverhältnismäßig dargestellt, während die ständigen, hinterhältigen Attacken auf Zivilisten (Wohngebiete) in Damaskus als quasi heldenhafter Widerstand präsentiert werden. Zum Vergleich ein Artikel ( https://www.zerohedge.com/news/2018-03-21/syrian-rebels-massacre-civilians-rocket-attack-days-after-assad-drives-himself ) , (amerikanischer Blog) der nicht „neutral“ ist, aber auch nicht vom Propaganda-Fließband stammt.

FAZIT:
Thierry Meyssan sieht das, was sich in diesen wenigen Tagen abspielte, als Versuch, einen neuen „Kalten Krieg“ zu inszenieren, wo man nur „gegen“ Russland sein kann oder sonst international wie ein Aussätziger behandelt wird.

Ich sehe das so:
Die EU-Staaten sollen sich also um die anglo-amerikanische „Achse des Bösen“ scharen, während man sich einredet, das „Gute“ zu repräsentieren. Dieses manichäische, schwarz-weiße Weltbild war ja immer die Basis für die scheinbar „notwendige“ Gewalt der USA, die sich unter dieser Tarnkappe auf den ganzen Globus ausdehnte und (nach 1945) mehr als 20 Millionen Menschen das Leben kostete.

Für „perfide Albion“ (England) hat sich die Sache (obwohl anders gelaufen) aber trotzdem ausgezahlt, denn wenn man sich als Opfer präsentieren kann und als moralische Instanz aufspielt, scharen sich die anderen Heuchler um einen und weisen auch prompt russische Diplomaten aus, obwohl offensichtlich ist, dass hier ein eklatant falsches Spiel gespielt wird.

Die Heuchelei ist unerträglich:
Die „Werte“, die sie vorgeben zu verteidigen, sind schon lange nicht mehr der Maßstab ihres politischen Handelns.

Eine ungeheuerlich verlogene Scharade, ein perfide inszeniertes morality play läuft vor unseren Augen ab, in dem die unheimliche Metamorphose der Schuldigen zu „bestrafenden“ Moralaposteln täglich neu stattfindet.

Und das Lügen-Fließband läuft inzwischen weiter …
Noch mehr wichtige Hintergrund-Information über die Rolle der britischen Regierung bzw. dessen Geheimdienst (von Thierry Meyssan) gibt es hier ( http://www.voltairenet.org/article200163.html ) und hier ( http://www.voltairenet.org/article199846.html ) .

Advertisements

Mitleid? Mit den arbeitslosen Kolleginnen und Kollegen

Statt Schiffen oder Bürogebäuden haben Anleger in Deutschland in den vergangenen Jahren vermehrt Transportcontainer als Anlage entdeckt. Seit vorige Woche ist nun ein Teil der Firmengruppe P&R pleite, Deutschlands größtem Anbieter von Schiffscontainer-Investments. Mehr als 50.000 Anleger sind betroffen, es könnten 3,5 Milliarden Euro Anlagegelder verloren sein – die größte Anlegerpleite seit Jahren.

Quelle: Finanzblick

Paul Schreyer reicht Beschwerde beim Presserat gegen Spiegel ein

Die Cover-Schlagzeile des SPIEGEL vom 17. März 2018 („Todesgrüße aus Moskau“) unterstellt eine bewiesene Schuld russischer Täter für den Mordanschlag auf den Doppelagenten Sergej Skripal. Da dieser Beweis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ausstand (und bis heute aussteht), verstößt die Schlagzeile in eklatanter Weise gegen Ziffer 13 des Pressekodex ( http://www.presserat.de/pressekodex/pressekodex/ ) („Unschuldsvermutung“)

In den Fernseh- und Rundfunk-Nachrichten wird auch seit Wochen gegen den Pressekodex verstoßen. Aber die sind ja längst zur NATO-Pressestelle verkommen.

https://paulschreyer.wordpress.com/2018/03/21/spiegel-cover-zum-fall-skripal-beschwerde-beim-presserat-eingereicht/

Kriegshetze gegen Russland stoppen

Dass unsere verkommene „news-factory“ uns täglich „eine pasteurisierte Version“ der Welt serviert, ist schon schlimm genug, doch jetzt ist ein Punkt erreicht, an dem das Ganze unerträglich und sehr gefährlich wird, denn diese perfide Hetze hat ein Ziel: Krieg gegen Russland und das bedeutet Europa (vollgestopft mit NATO-Stützpunkten und Waffen) geht seinem „Armageddon“ entgegen.

Als Präsident Putin kürzlich neue, sehr potente Waffensysteme vorstellte, war das für viele Menschen ein Hoffnungsschimmer. Nicht das die Produktion von Kriegswaffen etwas positives wäre, doch damit schien zumindest die Hemmschwelle der US-NATO, einen Krieg anzuzetteln, höher zu werden.

DER PSYCHO-KRIEG
Doch das „anglo-amerikanisch-zionistische Establishment“ verfügt über eine extrem wirkungsvolle Waffe, gegen die Russland (bis dato) nichts aufbieten konnte: die politische bzw. psychologische Kriegsführung (engl. PSYWAR).

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/mausfeld-20-mio-victims-of-us.jpg Vom Abschuss eines Flugzeuges (MH 17) in der Ukraine, über die „Annexion“ der Krim, das (Assad unterstellte) „Giftgas“ und die „brutalen Bombardierungen“ der Russen in Syrien, all das und mehr ist Teil einer verlogenen Hetzkampagne, die das Feindbild Russland in unsere Köpfe einpflanzen soll, währen die Massenmörder der NATO-Staaten, ihre degenerierten Verbündeten im Nahen Osten (Saudi Arabien, UAE, Israel, Jordanien) und deren synthetische, schwer bewaffnete „Rebellen“ weiterhin tausende Menschen terrorisieren, vertreiben und töten.

Die eigenen, widerlichen Verbrechen werden auf den Gegner projiziert, vor dem uns die wirklichen Verbecher dann „beschützen“ müssen – das ist der verräterische modus operandi, mit dem diese Psychopathen seit Jahren arbeiten. Das gelingt ihnen, weil unsere erbärmliche Presse als hirnloses „Echo-Chamber“ fungiert.

Aktuell erleben wir eine ungeheuerliche Scharade über einen „Giftgas-Anschlag“ in der englischen Stadt Salisbury.
Was uns hier geboten wird, ist so schäbig, dass man nur von einer Beleidigung der Intelligenz sprechen kann. Doch unsere Fließband-Journaille nimmt auch den größten Schwachsinn gerne auf und vervielfältigt ihn, ohne etwas in Frage zu stellen. Nick Davies zitiert in seinem medienkritischen Buch „Flat Earth News“ den Satz:

„Sie schreiben, was man ihnen gibt.“
So ist es. Schauen wir uns an, was hier an absurdem Theater gespielt wird: (Now playing🙂

The poisoned Spy on a Park Bench (because we say so…)

Die britische Regierung klagt Russland an, hinter einem Mord-Versuch („Anschlag“) zu stecken, dem zwei Menschen zum Opfer gefallen sind (aber noch leben). Der „pensionierte“ Doppel-Agent Sergei Skripal ( https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Wiktorowitsch_Skripal ) und seine 33-jährige Tochter, die in Russland lebt und ihn besucht hat.

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/skripal-1.jpg
Wir lesen, dass beide am 4. März „bewusstlos“ auf einer Parkbank in der Nähe eines Shopping Centers ( https://completelyretail.co.uk/scheme/The-Maltings-Salisbury ) in Salisbury gefunden wurden. Die Poliz ( https://www.wiltshire.police.uk/article/1737/Update-on-major-incident-in-Salisbury ) ei sagt, es gab keinerlei Hinweis auf eine Verletzung. Die beiden wurden ins Krankenhaus gebracht und befinden sich seitdem in „kritischer Verfassung“. Was das genau heißen soll, ist unklar. Eine seriöse, medizinische Diagnose gibt es nicht.

Ein Polizist, der am Einsatz beteiligt war, DS Nick Bailey soll ebenfalls von dem „Nervengift“ betroffen sein. Er liegt auch im Krankenhaus, ist aber ansprechbar und erholt sich bereits. Aber auch über seine konkrete Diagnose gibt es keine Informationen und niemand macht ein Interview mit ihm.

DAS BLINDEN-KINO (mit spezieller „Bildbeschreibung“)
Theresa May hat ihn gestern (15.März) im Krankenhaus besucht ( https://www.wiltshire.police.uk/article/1782/Statement-from-Chief-Constable-and-Police-and-Crime-Commissioner-after-Prime-Minister-s-visit ) . Normalerweise wäre das eine „Photo-Op“: die Presse fotografiert die Premierministerin am Krankenbett, Lob für den „mutigen“ Polizisten (der ja nicht wusste, ob bzw. dass es „gefährlich“ war), Lächeln für die Kamera, usw.

Doch auch hier sind keine Bilder erlaubt, kein O-Ton von DS Bailey. Niemand kann sich selbst von seinem Zustand überzeugen. Niemand hört die Aussagen der Ärzte. BLACKOUT.

Stattdessen hat man ein Presse-Center ( https://www.wiltshire.police.uk/article/1752/Salisbury-s-multi-agency-press-facility-statements ) eingerichtet, wo man gut klingende, aber nichtssagende „Botschaften“ verbreitet:

„Unsere Gedanken sind bei den 3 Patienten, die in den Vorfall der letzten Woche involviert waren und bei ihren Familien. Sie sind in guten Händen. Unsere medizinisches Personal arbeitet hart um die beste medizinische Versorgung zu gewährleisten- 24 Stunden täglich. Zwei der Patienten, ein Mann in den 60ern und eine Frau in den 30ern sind in einem kritischen, aber stabilen Zustand auf der Intensivstation. Der Polizist, der auch Teil der Einsatztruppe war, ist bei Bewusstsein und stabil. Ich bedanke mich bei unserem Personal für sein Engagement .. bla, bla, bla.“

Das sind natürlich die fadenscheinigen PR-Sprüche einer NHS-Managerin, nicht die eines Arztes. Dass das örtliche Krankenhaus „rote Zahlen ( http://www.bbc.com/news/uk-england-wiltshire-42852666 ) “ schreibt und rigorose „Sparmaßnahmen“ die Qualität der Versorgung gefährden und das Personal unter Druck setzt, braucht ja niemand zu interessieren. Das ist eben neoliberale Politik- Made in UK.

Der Rest der „Presse-Mitteilungen“ sind leere Phrasen, mit denen man sich gegenseitig „gratuliert“, dass man so toll zusammengearbeitet hat.
UNVEREINBARE AUSSAGEN
https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/met-uk.jpg Am 13. März veröffentlichte „Scotland Yard“ (die Metropolitan Police ( http://news.met.police.uk/news/update-incident-in-salisbury-298351 ) in London, („Counter-Terror“-Unit SO15) die die Untersuchung leitet) eine Stellungnahme, darin hieß es:

„Hundreds of officers, including local police teams, detectives from across the counter-terrorism network, forensic experts, intelligence analysts and the military are combing the area for evidence to establish who is responsible for this reckless and despicable act.“

Die ermittelnde Polizeibehörde sucht also mit einem umfassenden Experten-Team intensiv nach Beweisen, um herauszufinden, WER für die Tat verantwortlich ist. Das ist umso schwerer, weil man auch nicht weiß, WO der „Anschlag“ verübt wurde. Es muss also überall gesucht werden, wo sich die beiden aufgehalten haben. (WIE der Anschlag verübt wurde, weiß man auch nicht).

Doch am selben Tag sagte PM Theresa May vor dem britischen Parlament:

* Es sei „jetzt klar“, dass die Skripals vergiftet wurden und zwar mit
* Einer Art militärischem Nerven-Kampfstoff „wie Russland sie entwickelt hat“
* Der Name dieser Gruppe sei „Novichok“

Bereits hier wird klar, dass eine bösartige, politische Scharade gespielt wird, in der die Wahrheit auf der Strecke bleibt.

Wie kam man zu der „Schlussfolgerung“, dass Russland „höchstwahrscheinlich“ für die Tat verantwortlich sei? Die Grundlagen dafür seien (so May- wörtlich):

* Das Nervengift sei eindeutig von CW-Experten in Porton Down identifiziert worden
* Das „Wissen“ , Russland habe diesen Stoff schon früher produziert und könne es noch immer
* Russland sei dafür bekannt, staatlich organisierte Morde zu begehen und
* die Einschätzung, dass Russland einige „Überläufer“ als legitime Kandidaten für Morde betrachte

Demgemäß gäbe es nur zwei plausible Erklärungen für die Vorfälle in Salisbury am 4. März:

* Entweder steckt der russische Staat direkt dahinter („Anschlag auf unser Land!“) oder
* Die russische Regierung hat die Kontrolle über diesen „potentiell katastrophal schädlichen“ Stoff verloren (zugelassen, dass er in andere Hände fiel)

Der (groteske) Außenminister, Boris Johnson übermittelte dann ein „Ultimatum“ an den russischen Botschafter, in dem verlangt wird, RU müsse „sofort das komplette Novichok-Programm“ gegenüber der OPCW offenlegen und zwar am nächsten Tag.
WIE REAGIERT RUSSLAND?
Auf diesen respektlosen, arroganten Ton hat Russland natürlich entsprechend geantwortet und die „Deadline“ verstreichen lassen. Russland hat den britischen Botschafter ins Außenministerium zitiert und jede Beteiligung an dem „Anschlag“ zurückgewiesen.

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/sergey-lavrov.jpg Sergei Lavrov sagte in einer Pressekonferenz klar und deutlich: Russland ist nicht verantwortlich. Die Forderung Moskaus, Proben des Nervengiftes zu übermitteln, damit andere Experten es untersuchen können, wurde abgelehnt. Russland sei bereit zu kooperieren, im Einklang mit der CWC, wenn auch die britische Regierung ihren Verpflichtungen daraus nachkomme, betone Lavrov. Demgemäß habe Russland 10 Tage Zeit, auf die Vorwürfe zu antworten (nicht 24 h).

Um festzustellen, wer hier lügt und wer nicht, muss man die Aussagen von May überprüfen und dabei stellt man rasch fest, dass die Grundlagen bzw. die Behauptungen alle UNWAHR sind.

Vor allem die Suggestion, nur Russland käme als Quelle des Giftstoffes in Frage. Wenn Porton Down ihn „eindeutig“ identifiziert hat, kennen sie auch die chemische Formel, sonst kann man ja keine Nachweismethoden dafür entwickeln. (Mehr dazu in Teil 2).

BASIS DER FOLGENDEN ANALYSE: Logisches ( https://de.wikipedia.org/wiki/Logik ) Denken und Rechtsstaatliche Prinzipien

Wenn jemand einer Straftat bezichtigt bzw. verdächtigt wird, müssen bestimmte Regeln eingehalten werden:

* Die Polizei muss in einem Ermittlungsverfahren Beweise / Indizien sammeln, die den Verdacht ausreichend begründen / erhärten, damit eine solide Anklage vorbereitet werden kann, die gerichtstauglich ist
* Der Beschuldigte hat das Recht auf eine Verteidigung, die aber nur möglich ist, wenn er und sein Anwalt genau über die Anklagepunkte informiert sind
* Es gilt die Unschuldsvermutung: Solange die Schuld nicht bewiesen ist, gilt der Angeklagte als unschuldig

Diese rechtsstaatlichen Grundsätze wurden von der britischen Regierung (und ihren schäbigen „Unterstützern“ in Deutschland, Frankreich und den USA) gebrochen (siehe Screenshot unten)

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/tagesschau-salisbury-partners-in-crime.jpg?w=840

Zur Veranschaulichung der schäbigen Methoden, die in Deutschland als „Journalismus“ durchgehen, nehme ich – wieder einmal – die Tagesschau ( https://test.tagesschau.de/ausland/skripal-faq-101.html ) , weil diese – immer noch- eine sehr große Reichweite hat.

Hier wird suggeriert, man wolle „Fragen beantworten“, doch wenn man genau hinsieht, wird nur weiter haltlose Propaganda wiedergekäut:

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/tagesschau-salisbury-1.jpg?w=840
Logisches Denken konsequent zu vermeiden, scheint eine Voraussetzung für einen Job bei der Tagesschau zu sein, denn diese „Antworten“ sind eben KEINE. Man wiederholt – als braver Papagei – erneut, was May „im Parlament sagte“, als ob das eine akzeptable „Begründung“ für einen so schweren Vorwurf wäre.

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/tagesschau-salisbury-2-png.jpg?w=840

Der Trick: Was zu beweisen wäre, wird so behandelt, als wäre es eine Tatsache. („Das Attentat ist mit…verübt worden…, …wurden produziert).
LOGIK # 1
Wir wissen eben nicht , ob es sich um „Novichok“ handelt, ja nicht einmal, dass es dieses ominöse Programm wirklich gab –

(Nur der in die USA emigrierte Mirzayanov behauptet das; er sagte aber auch, dass die „precursors“, also die chemischen Ausgangsstoffe für diese binären Nervengifte praktisch in jeder Pestizid-Fabrik hergestellt werden, da Organophosphate ( https://de.wikipedia.org/wiki/Phosphors%C3%A4ureester ) , die auf unsere Felder gesprüht werden, eben auch (aber weniger) neurotoxisch sind; damit ist aber das Argument widerlegt, dass nur Russland solche Nervengifte herstellen könne und dass Russland für den Einsatz solcher Stoffe durch andere verantwortlich sei);

-oder dass tatsächlich ein solcher Nerven-Kampfstoff verwendet wurde.

Alle diese Premissen sind völlig unbewiesen und gehen auf eine einzige Quelle zurück. Dazu zitiert der Guardian ( https://www.theguardian.com/uk-news/2018/mar/07/russian-spy-police-appeal-for-witnesses-as-cobra-meeting-takes-place ) den stv. Leiter der „Anti-Terror“ Einheit von Scotland Yard:

„Rowley said scientists had identified the substance used. He refused to reveal what the specific poison was….… Scientists at Porton Down have assisted in the investigation, which is being led by Scotland Yard’s counter-terrorism command, SO15, with significant help from the intelligence agencies.“

Der undurchsichtige Nexus aus britischem Geheimdienst, Militär und dem staatlichen CW-Forschungslabor in Porton Down ist also die Quelle.

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/indep-britgov-biowarfare-2015.jpg Diese Leute arbeiten aber für die britische Regierung und sind deshalb nicht unabhängig. Sie könnten sogar selbst in den „Anschlag“ verwickelt sein, schließlich war Skripal ein Doppelagent für den MI6. Porton Down betreibt selbst massive CW-Forschung und hat diese Nervengifte auch an der eigenen Bevölkerung sowie in den „Kolonien“ getestet.

(Mehr über Porton Down und die Chemiewaffen-Story in Teil 2)
Anmerkung: Geheimdienst /Militär /Regierungen sind keine verlässlichen Quellen, (milde ausgedrückt), das wissen wir spätestens seit dem Theater um die nicht vorhandenen „Massenvernichtungswaffen“ von Saddam Hussein, um einen verbrecherischen Krieg gegen den Irak zu legitimieren und durch die – nachweislich – falschen Behauptungen über Libyen und Syrien.

Das britische Parlament hat selbst in einem Untersuchungsbericht ( https://publications.parliament.uk/pa/cm201617/cmselect/cmfaff/119/119.pdf ) festgestellt, dass die britische Regierung nicht die Wahrheit gesagt hat, was die angeblichen Gräueltaten von Gaddafi betraf.

Kommen wir zurück zur Beweisführung:
Der Nachweis für den Einsatz bekannter „Giftgase“ wie Sarin, etc. kann auf zweierlei Wegen erbracht werden:

Erstens, durch die sichtbaren Symptome:

* Zusammenziehen der Pupille
* Starke Muskelkrämpfe
* Unkontrolliertes Entleeren von Blase und Darm (sprich: „die Hosen voll“)
* Stark tränende Augen, „laufende“ Nase und starker Speichelfluss
* Blau-verfärbte Haut (Zyanose) wegen Sauerstoff-Mangel in den Zellen

KEINES dieser Symptome wurde aber in Salisbury geschildert, (das wäre auf einer öffentlichen Parkbank oder in einem Restaurant ja sehr aufgefallen) geschweige denn von unabhängigen Ärzten oder Toxikologen bestätigt. (Siehe oben – sie waren „bewusstlos“ und die Polizei dachte zuerst, man habe es mit Drogenmissbrauch zu tun).

Zweitens, durch forensische Analysen am Tatort und natürlich der Laborwerte der Betroffenen im Krankenhaus. In beiden Punkten wird aber nichts verlautbart, das ist eindeutig eine „Nachrichtensperre“, eine Zensur. Man gibt den Ermittlern keine Zeit, mehr herauszufinden, sondern verurteilt „Putin“ im PSYOP-Schnellverfahren.

DIE CHEMISCHE SEIFENBLASE IN SALISBURY
https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/ds-nick-bailey1.jpg?w=840 Ein veröffentlichtes Statement von Nick Bailey ( https://www.wiltshire.police.uk/article/1750/Words-from-Sgt-Nick-Bailey ) lautet so: Er (Polizist in Salisbury) sei dankbar für die Unterstützung und Anteilnahme und

„“He also wishes to say that he was part of a group of officers and other emergency service colleagues who dealt with the initial incident. He wants to say that he does not consider himself a ‚hero‘, he states he was merely doing his job ….“
Diese Aussage ist wichtig, denn man muss sich fragen, warum nur er im Krankenhaus liegt und die anderen Einsatzkräfte nicht. Laut Guardian ( https://www.theguardian.com/uk-news/2018/mar/12/salisbury-mp-convinced-residents-are-safe-from-nerve-agent ) haben sich diese „fast eine Stunde lang“ am Einsatzort aufgehalten (ohne jegliche Schutzkleidung):

„Police and paramedics worked on the couple at the scene for almost an hour in ordinary uniforms… They did not have specialist protective clothing and members of the public also strolled nearby“.

Am Abend gingen sie dann in das Haus von Skripal, ebenfalls in normaler Kleidung.

* Wieso liegen also nur 3 Leute im Krankenhaus, wenn das Gift so gefährlich ist, dass es als „chemische Waffe“ eingestuft wird?
* Wieso ist keiner der Ärzte davon betroffen (die ja bei Einlieferung nicht wussten, dass die Patienten „kontaminiert“ waren), wenn diese Art von Giftstoffen „sehr langsam abgebaut“ werden (sie habe eine ölige, zähe Konsistenz und sind schwer zu entfernen; auch nicht durch Waschen)
* Wieso ist niemand gestorben? Bei einem Nervengift, das „8-10 mal effektiver ist als (das tödlichste) VX“ (das bedeutet Tod durch Ersticken in Minuten)

LOGIK 2
Es gibt kein einziges Statement eines behandelnden Arztes oder eines unabhängigen, forensischen Experten, der irgendwelche konkrete Aussagen über den medizinischen Zustand der beiden „Opfer“ gemacht hat. Welche Symptome die beiden haben, welche Analysen/ Untersuchungen gemacht wurden, wie sie behandelt wurden, wie die Prognosen sind, etc.

Es gibt nur die bloße Behauptung / Anschuldigung der britischen Regierung, dass ein verbotenes, extrem gefährliches Nervengift zum Einsatz kam, das usprünglich von der Sowjetunion entwickelt wurde.

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/ard-fed-by-us-2.jpg
Eine weitere Frage der Tagesschau „Warum legt London keinen Beweis vor?“ ist natürlich die Crux in diesem Kontext und müsste dazu führen, die politischen Motive der britischen Regierung an sich zu untersuchen. (Was die Tagesschau natürlich nicht tut…)

Wie lautet nun die Antwort? (Logisch gedacht: Weil es keine Beweise gibt, weil es eine perfide, politische Kampagne ist )

„London begründet sein Verhalten gegenüber Moskau und der OVCW mit der nationalen Sicherheit“.

Das ist aber wieder keine Analyse und auch keine gültige „Begründung“, sondern nur ein Nachplappern der Schein-Argumente und der ultimative Schutzschild der Geheimdienste:

Man verschanzt sich hinter diesem Begriff „national security“ um die demokratiefeindliche Geheimniskrämerei zu legitimieren und seine Verbrechen zu verschleiern. In einem Rechtsstaat ist es aber völlig unzulässig, jemandem eine schwere Straftat vorzuwerfen, ohne konkrete Anhaltspunkte offenzulegen und ohne die Ergebnisse eines Ermittlungsverfahrens abzuwarten.

Schon allein darin sieht man, dass es sich hier um „political warfare“ handelt, durch die Russland immer mehr isoliert werden soll.
„London sieht Moskau in der Erklärpflicht“ ist auch ein guter Witz, denn was soll Russland denn erklären, wenn nicht einmal klar ist, was wirklich passierte? Wenn es bloß politisch motivierte Anschuldigungen gibt, obwohl die eigene Polizei noch völlig im Dunkeln tappt? Wie gesagt: Die Anklage muss ihre Vorwürfe beweisen, nicht der Beklagte seine Unschuld.

Wie voreingenommen gegen Russland die Tagesschau ist, zeigt dieser Punkt:

https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/tagesschau-salisbury-3-png.jpg?w=840
Die Forderung nach Beweisen – völlig legitim – als „Abwehrstrategie“ Moskaus zu bezeichnen, ist eine moralisch-negative Bewertung der Redaktion um damit das Verhalten der russischen Regierung zu desavouieren. Das – schamlose – Verhalten der britischen Regierung wird aber in keiner Weise hinterfragt. Durch Assoziation mit dem „Diktator“ in Syrien soll Russland noch mehr abgewertet werden:

Die „Giftgasangriffe der Regierungsarmee“ in Syrien sind keine Tatsache, sondern Teil der Dämonisierungskampagne gegen Präsident Assad, das wurde ja schon mehrfach bewiesen (siehe Hersh, Postol, Carla del Ponte, Tim Andersen, schwedische Ärzte, usw. – Stichwort Syrien auf diesem Blog)

Die Unverschämtheit geht aber noch weiter, wenn die Tagesschau Präsident Putin unterstellt, er nutze den Konflikt um durch „markige Worte“ wenige Tage vor den Präsidentenwahlen zu punkten.

Die Motive der britischen Regierung werden nicht hinterfragt, deren Verhalten nicht kritisiert.

DAS NATO-HEUCHLER-QUARTETT
https://medienschafe.files.wordpress.com/2018/03/the-evil-quartett.jpg Angesichts dieser Umstände ist die „Verlautbarung“ von Merkel, Macron und Trump ein Skandal.
„Der Druck auf Moskau“ wird also größer. Moskau muss alles „offen legen“, während die britische Regierung nichts „offenlegt“, sondern haltlose Anschuldigungen vorbringt.

May, Merkel, Macron & Trump spielen sich hier nicht nur als Ankläger, sondern gleich auch als Richter und Geschworene auf. Hier wieder aus der Tagesschau:

„Verstoß gegen das Völkerrecht“

Die vier Staaten zeigten sich „entsetzt“ über den Anschlag und verurteilten die Tat scharf. „Es handelt sich um einen Übergriff gegen die Souveränität des Vereinigten Königreichs. Ein solches Vorgehen verletzt eindeutig die Bestimmungen des Chemiewaffenübereinkommens und das Völkerrecht“, erklärten die vier Staats- und Regierungschefs weiter.

… Frankreichs Präsident Macron kündigte zudem „Maßnahmen“ als Reaktion auf den Giftanschlag an. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sieht in dem Anschlag einen Versuch, den Westen zu destabilisieren. „Der Angriff in Salisbury passt in ein Schema, das wir seit vielen Jahren beobachten“, sagte Stoltenberg.

Wie gesagt, man tut so, als ob die Schuld Russlands bereits feststeht und um das „böse Kind“ zu bestrafen, muss der moralisch perfekte NATO-Vormund das ungezogene Kind maßregeln. Dass die kriminelle NATO das Wort „destabilisieren“ auch nur in den Mund nimmt, schlägt dem Faß den Boden aus (siehe z.B. Gansers Illegale Kriege)

Mit welchem Recht die britische Regierung am Mittwoch „Vergeltungsmaßnahmen“ verhängte, fragt die Tagesschau nicht.

„Russland trage mit „hoher Wahrscheinlichkeit die Verantwortung“ für die Giftattacke Skripal, betonen die vier Staats- und Regierungschefs. Es gebe „keine plausible alternative Erklärung“. Zudem stelle man fest, dass Russlands Weigerung, auf die berechtigten Fragen Londons einzugehen, „einen zusätzlichen Anhaltspunkt für seine Verantwortlichkeit ergibt“.

Besonders der letzte Satz ist „Doppelthink“ in action, denn die Weigerung Londons, auf berechtigte Fragen und Zweifel einzugehen (Jeremy Corbyn wird im Parlament in alter Goebbels-Manier beschimpft, weil er das als einziger tut), wird nicht kommentiert.

Damit schließt sich auch die Bundesregierung öffentlich der Einschätzung der britischen Regierung an, dass Russland hinter dem Anschlag auf Skripal und seine Tochter Julia steckt.“ (Tagesschau)

Politische Kriegsführung ist keine „Einschätzung“, sondern eine perfide Methode, einem anderen Staat (oder Staatschef) die „Schurkenrolle“ zuzuweisen, um die Bevölkerung zu manipulieren und Zustimmung für das eigene, schäbige, aggressive Verhalten zu generieren.

Natürlich gibt es „plausible, andere Erklärungen“, doch die werden einfach ignoriert, weil damit die Rollenverteilung zwischen „Gut“ und „Böse“ ins Wanken gerät.

Damit beschäftigen wir uns auch in Teil 2.

https://medienschafe.files.wordpress.com/2017/08/scapegoat-russia.jpg

P.S. Es gibt anscheinend doch noch ein paar Leute in der Tagesschau-Redaktion, die noch ein Gewissen haben.
Das Interview ( https://test.tagesschau.de/ausland/skripal-interview-101.html ) mit Jan van Aken von der Linkspartei liefert genau die Punkte, die ansonsten überall unterschlagen wurden. Doch hier kann man sich natürlich hinter der Rubrik „Meinung“ verschanzen…und die Beweise sind nicht „hauchdünn“, es gibt keine.

Geheime „Beweise“ zählen nur etwas in einer Bananenrepublik…

Einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben: https://medienschafe.wordpress.com/2018/03/16/politik-mit-gift-galle-von-sarajewo-nach-salisbury/#respond


WordPress.com | Danke für dein Vertrauen in WordPress!

Der Westen im kollektiven Wahn

In der London Review of Books, einer der wenigen verbliebenen intelligenten Zeitungen des Westens, schloss der Leitartikel, der sich mit einer Krise der britischen Politik insgesamt befasst, vergangene Woche mit folgendem Satz: „Englands Unglück besteht darin, dass sich Angelegenheiten von größtem Ernst nun in den Händen von grundsätzlich unseriösen Leuten befinden.“

Datenschutz gegen Bundesnetzagentur

Mein eMaildienst Posteo liegt im Clinch mit der Bundesnetzagentur, die ohne gesetzliche Grundlage auf Daten zugreifen will. Dagegen wehrt sich Posteo:

Ergebnisse des Gutachtens

1. Posteo ist als internetbasierter E-Mail-Dienst als Telekommunikationsdienst
i.S.d. § 95, § 3 Nr. 24 TKG zu qualifizieren. Nach der aktuellen
Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts Köln, determiniert auch bei einer
Signalübertragung über das Internet der Diensteanbieter den
Übertragungsvorgang, so dass das Tatbestandsmerkmal der Signalübertragung über
Telekommunikationsnetze erfüllt ist

2. Bei den bei Posteo vorhandenen, auf Basis von Mobilfunknummern „gehashten
und gesalteten“ Daten handelt es sich nicht um Bestandsdaten von Teilnehmern
i.S.d. § 95 i.V.m. § 3 Nr. 3 TKG. Es lässt sich bereits nicht feststellen, ob
es sich bei der dem Hashwert zugrunde liegenden Mobilfunknummer um ein
Teilnehmerdatum i.S.d. § 95 TKG handelt oder um ein Nutzerdatum handelt, das
vom Anwendungsbereich des § 95 TKG schon nicht erfasst ist. Selbst wenn man
aber die vom Kunden eingegebene Mobilfunknummer als relevantes Bestandsdatum
qualifizieren würde, wird durch den Einsatz von Salt-Wert und
kryptographischer Hashfunktion noch in der lokalen Umgebung des Nutzers eine
Anonymisierung dieses Datums bewirkt, bevor Posteo dieses übermittelt bekommt.
Diese hat zur Folge, dass es sich jedenfalls mangels herstellbaren
Personenbezugs bei den allein gespeicherten Hashwerten nicht mehr um
Teilnehmerdaten i.S.d. § 95 TKG handelt. Ein Rückschluss auf den Klartext oder
die Person des Kunden ist auf Basis der zu Posteo übermittelten Daten
technisch nicht möglich.

3. Darüber hinaus handelt es sich bei diesen anonymisierten Daten, die nicht
gezielt zur Erbringung des Dienstes abgefragt, sondern rein optional und auf
Initiative des Kunden übermittelt werden, auch nicht um vom Anbieter des
Dienstes i.S.d. § 95 TKG „erhobene“ Daten.

4. Auch der von Posteo verwendete, für jeden Kunden individuell eingesetzte
„Salt-Wert“ stellt kein Bestandsdatum i.S.d. § 95 TKG dar. Dieser Wert weist
weder einen Bezug zum Vertragsverhältnis auf, noch weist er den erforderlichen
Personenbezug auf, ist demnach auch kein Teilnehmerdatum im Sinne des
Gesetzes.

5. Als Anbieter eines öffentlich zugänglichen Dienstes der elektronischen Post
ist Posteo schließlich auch nicht zur Erhebung und Speicherung von
Bestandsdaten verpflichtet. Die in § 111 Abs. 1 Satz 3 TKG enthaltene
Speicherpflicht bezieht sich lediglich auf Daten, die der Anbieter ohnehin
erhebt.