Archiv für den Monat Juni 2019

Bundeswettbewerb ÖkoLandbau

21.06.2019

Jetzt bewerben: Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau

Biobetriebe mit innovativen und zukunftsweisenden Ideen können sich noch bis zum 28. Juni 2019 für den Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2020 bewerben. Gesucht werden erfolgreiche Konzepte für den gesamten Betrieb oder einzelne Teilbereiche.

Dazu zählen zum Beispiel ungewöhnliche Ideen für die Produktverarbeitung oder -vermarktung, im Bereich des Natur- und Ressourcenschutzes oder auch im Energiemanagement. Auch innovative Lösungen bei Maschinen und Ackergeräten sind gefragt. Teilnehmen können Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Eine unabhängige Jury wählt maximal drei Sieger aus, die ein Preisgeld von jeweils bis zu 7.500 Euro erhalten. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2020 in Berlin statt.

Ausführliche Informationen rund um die Bewerbung und die kompletten Bewerbungsunterlagen sowie Imagefilme zu den Siegerbetrieben finden Interessierte im Internet unter www.oekolandbau.de/bewerbung-bundespreis

Kartoffelblüte
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Heuchler und Geschichtsfälscher

Ohne Stalingrad und die anderen Schläge der Roten Armee gegen die Nazi-Wehrmacht hätte es keinen D-Day gegeben, den Trump, Macron und Merkel bejubelten, als wäre es der Beginn des Untergangs der Wehrmacht.

Vergifteter Wanderfalke im Nationalpark Harz

Wernigerode – Sankt Andreasberg. Durch die Projektgruppe Wanderfalkenschutz Niedersachsen wurde im Mai 2019 ein toter Wanderfalke im Nationalpark Harz aus seiner Brutnische geborgen. Es handelte sich dabei um einen Altvogel, dessen Zustand auf einen Todeszeitpunkt ca. Mitte April schließen ließ.
 
Ebenfalls in der Brutnische wurde eine Taubenfeder gefunden, die eine rosa Paste aufwies. Wanderfalken rupfen ihre Beute häufig in der Nähe ihrer Brutplätze, weshalb davon auszugehen ist, dass der Falke auch diese Taube gefressen hat. Bei der toxikologischen Untersuchung dieser Feder wurden Rückstände von Parathion (E 605) nachgewiesen, ein Kontaktinsektizid. Die Anwendung oder Abgabe von Parathion enthaltenden Pflanzenschutzmitteln sind in der EU seit Februar 2003 verboten. Es muss davon ausgegangen werden, dass eine Taube bewusst mit dem Gift versehen wurde, um gezielt Wanderfalken zu vergiften.
 
Nach schweren Bestandseinbrüchen ab Mitte des 20. Jahrhunderts und einem völligen Verschwinden des Wanderfalken als Brutvogel im Harz aufgrund von Vergiftungen und Verfolgung konnte sich die Population ab den 1980er Jahren mithilfe von gezielten Auswilderungen wieder erholen.
 
Der Wanderfalke ist eine streng geschützte Vogelart und unterliegt dem Schutz der EU-Vogelschutzrichtlinie sowie des Bundesnaturschutzgesetzes. Wanderfalken dürfen nicht getötet, gefangen oder in irgendeiner Weise verfolgt werden. Jede Nachstellung von Greifvögeln erfüllt einen Straftatbestand und kann mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.
 
Die Nationalparkverwaltung Harz hat Strafanzeige erstattet. Sachdienliche Hinweise nimmt die Nationalparkverwaltung Harz entgegen (pertl@nationalpark-harz.de oder Telefon 05582-9189-32).
 
Anliegende Fotos frei mit dieser PM, Fotos: Nationalpark Harz. Weitere Fotos auf Anfrage.
 
 
Mit freundlichem Glück Auf
Im Auftrage
Dr. Friedhart Knolle, Nationalpark Harz
Presse, Marketing & Regionalentwicklung
Lindenallee 35, 38855 Wernigerode
Tel. 03943/5502-32 & 0170/22 09 174
E-Mail info@nationalpark-harz.de
http://www.nationalpark-harz.de
Ihre Spende hilft: http://www.gfn-harz.de
PC-Fax: 03 222 98 440 84
 

Geldwäsche ohne Kontrolle

Im vergangenen Jahr wurde eine Rekordzahl an Zahlungen gemeldet, die möglicherweise mit Geldwäsche in Verbindung steht. Die zuständige Zollbehörde (FIU) erhielt 70.000 Verdachtsmeldungen. Die Behörde kommt mit der Prüfung nicht hinterher, weil sie auf diese Menge gar nicht vorbereitet ist. Dadurch erhalten Ermittlungsbehörden Hinweise oft zu spät. Und einige Banken melden auffällige Transaktionen erst Tage später. Dann ist das Geld verloren.

Der illegale Handel mit Konten floriert (sueddeutsche.de)

Quelle: Newsletter correctiv

Gentechnik bleibt Gentechnik

BÖLW fordert Klarheit und Wahrheit
Gentechnik als Gentechnik regulieren
 
Berlin, 07.06.2019. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) diskutiert heute mögliche Regulierungsoptionen für neuartige Gentechnik-Verfahren wie z. B. CRISPR-Cas. Friedhelm von Mering, Gentechnikexperte des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), nimmt an der Veranstaltung teil und kommentiert:
 
„Heute wurde erneut deutlich: CRISPR und Co. sind Gentechnik und müssen deshalb mit dem Gentechnikrecht reguliert werden. Nur das schützt die legitimen Interessen der Bürgerinnen, der Umwelt und der Wirtschaft.
 
Im EU-Gentechnikrecht ist die Risikoprüfung, Kennzeichnung und Verursacherhaftung verankert. Diese Elemente garantieren Züchterinnen, Landwirten, Unternehmen und ihren Kundinnen Wahlfreiheit. Und sie sind von entscheidender Bedeutung für wirksamen Schutz vor Kontaminationen. Nicht zuletzt gewährleisten sie  auch eine wissenschaftsbasierte Bewertung der mit den neuen Gentechnik-Verfahren erzeugten Organismen.
 
Keine der neuen Gentechniken kann ohne wirksame und unabhängige Prüfung der Ergebnisse als harmlos angesehen werden. Das zu behaupten ist unwissenschaftlich. Denn Verfahren wie CRISPR-Cas können gravierende Veränderungen im Genom und darüber hinaus auslösen. Wie die Genmanipulation auf den Organismus oder die Umwelt wirken, muss deshalb zwingend durch eine Risikoprüfung geklärt werden. Und genau diese garantiert das aktuelle Gentechnikrecht.
 
Auch wenn es immer wieder behauptet wird: Regulierung bedeutet weder ein Forschungsverbot noch beschränkt es Unternehmen darin, Produkte auf den Markt zu bringen.
 
Die Vorschläge zu den neuen Gentechniken, die im BMEL heute präsentiert wurden, sind entweder nicht (vollständig) mit dem Europarecht vereinbar oder untergraben die Wahlfreiheit. Statt sich weiter in Gedankenspielen über Deregulierungen zu verlieren, müssen Bundesregierung und EU-Kommission das EuGH-Urteil endlich umsetzen und z. B. dafür sorgen, dass Unternehmen und Überwachungsbehörden praktikable Nachweisverfahren zur Verfügung stehen.
 
Zahlreiche Arbeitsplätze in der deutschen und europäischen Lebensmittelwirtschaft, die sich mit gentechnikfreier Produktion eine starke Position im europäischen und globalen Lebensmittelmarkt erarbeitet hat, sind gefährdet, wenn neue Gentechniken nicht als diese reguliert werden.
 
Das Geschäftsmodell der neuen Gentechniken bleibt dasselbe wie bei der alten Generation: Patente auf Tiere und Pflanzen. Patente blockieren Innovationen, gerade für kleine und mittelständische Unternehmen in der Züchtung und der Land- und Ernährungswirtschaft.“
 
Mehr zum Thema Gentechnik lesen Sie auf der BÖLW-Webseite.
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https://www.boelw.de/themen/gentechnik/landwirtschaft/