Archiv der Kategorie: Landwirtschaft

35 Jahre Bioland Hessen – und was nun?

Wohin entwickelt sich die hessische Landwirtschaft bis 2030?

Der Bioland Landesverband Hessen lädt zu einer Diskussionsver anstaltung zur Entwicklung der hessischen Landwirtschaft mit den agrarpolitischen Sprechern der Fraktionen im hessischen Landtag ein.

Gemeinsam wollen wir einen konstruktiven Dialog zur Entwicklung der hessischen Landwirtschaft bis 2030 führen.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:
· Gibt es den Klimawandel und müssen wir uns daran anpassen?
· Welche Ursachen hat der Artenschwund?
· Welche Rolle wird die Gentechnik in der Zukunft der Landwirtschaft spielen?

· Kann die hessische Landwirtschaft im Weltmarkt bestehen?

Am 27. September von 13 bis 15:30 Uhr
Biolandhof Petra und Eckhard Eisenach
Holzhäuserstr. 8
34225 Baunatal-Guntershausen

Eintritt: frei

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Offene Diskussion Bioland Hessen und Politiker der Landtagsfraktionen

Der Bioland Landesverband Hessen lädt zu einer offenen Diskussionsveranstaltung über die Entwicklung der hessischen Landwirtschaft mit den agrarpolitischen Sprechern der Fraktionen im hessischen Landtag ein.

Stattfinden wird die Veranstaltung auf dem Biolandbetrieb der Familie Eisenach in 34225 Baunatal-Guntershausen. http://www.Bioland-Ei.de

Gemeinsam wollen wir mit den Politikern und Ihnen als Gäste einen konstruktiven Dialog zur Entwicklung der hessischen Landwirtschaft bis 2030 führen.

BÖLW-Statement zum Weltgesundheitstag

BÖLW-Statement zum Weltgesundheitstag

Berlin, 06.04.2018. Den diesjährigen Weltgesundheitstag am 7.4. kommentiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW):

„Essen ist unser Treibstoff und die Grundlage der Substanz, aus der wir bestehen. Unser ganzer Körper lebt von der Nahrung, die wir tagtäglich essen. Man kann am Weltgesundheitstag deshalb gar nicht anders, als sich mit Ernährung befassen. Und der Art und Weise, wie unser Essen produziert wird.

Gesundheit bedeutet für die Bio-Bewegung mehr als bloße Laborbefunde bei Nahrungsmitteln. Für Bio-Produzenten bedeutet gesund für eine vielfältige, schadstofffreie Umwelt, Gewässer- und Bodenschutz und Artenvielfalt zu sorgen. Denn gesunde Lebensmittel entstehen nicht in einer kranken Umwelt. Gesunde Bio-Lebensmittel entstehen in gesunden Systemen und sind drastisch geringer mit Pestiziden belastet oder enthalten mehr gesundheitsfördernde Stoffe wie etwa Omega-3-Fettsäuren im Fleisch.

Den Ökolandbau auszubauen, wie es Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner vorhat, und die gesamte Land- und Lebensmittelwirtschaft nachhaltig umzubauen, ist Gesundheitsvorsorge und ein Anliegen der gesamten Gesellschaft. Entsprechend muss nicht nur das Landwirtschaftsministerium sondern die gesamte Bundesregierung zusammenwirken, um dieses Ziel zu erreichen.“

LOP-Sonderheft „Ökologischer Landbau ohne Pflug II“

LOP-Sonderheft „Ökologischer Landbau ohne Pflug II“, die Fortführung der Sonderreihe mit neuen Beiträgen. Ein Heft nicht nur für Ökobetriebe, sondern für alle interessierten Profi-Pflanzenbauer, die auf Herbizide verzichten wollen.

Für den zweiten Band hat die Redaktion weitere sehr interessante Beiträge der letzten Jahrgänge der LOP zum Thema ausgewählt und zusammengestellt.

Die Praxisberichte zeigen, wie mit unterschiedlichen Systemen langjährig erfolgreich auf eine wendende Bodenbearbeitung verzichtet werden kann. Ob durch intensiven Striegeleinsatz in Körnerleguminosen, intelligente Fruchtfolge oder der Nutzung einer dauerhaften Pflanzendecke und grundsätzlichem Gemengeanbau. Es werden verschiedene Wege einer effektiven Beikrautkontrolle vorgestellt, auch in erosionsgefährdeten Reihenkulturen.

Wir zeigen Möglichkeiten der Unkrautunterdrückung durch Zwischenfrüchte, deren Leistungen für das Bodengefüge und Ansprüche an die Mischungspartner. Gesunder Boden und vielfältiges Bodenleben, pflugloser Kleegrasumbruch und die neueste passende Sätechnik sind weitere Themen.

Weitere Informationen zum Sonderheft gibt es hier:

https://www.pfluglos.de

Immer gerne zu Diensten, wenn es um schonende Bodenbearbeitung geht. 🚜🐾🐺

Tierwohl im Kuhstall

Den Kuhstall ins richtige Licht gesetzt
Detlev Grewe-König Ressort Hochschulkommunikation
Fachhochschule Bielefeld

Zwei Forschungsprojekte der FH Bielefeld wollen durch innovative und intelligente LED-Leuchten die Umwelt schonen, das Tierwohl steigern und die Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaft verbessern.

Bielefeld (fhb). Über drei Winter testete Daniel Werner von der Fachhochschule (FH) Bielefeld in einem Kuhstall bei Soest unterschiedliches Lichtspektrum, also ob gelbes oder weißes Licht, unterschiedliche Lichtmengen und unterschiedliche Lichtdauer und protokollierte die Auswirkung auf die Kühe. Das Ergebnis ist eine Demoversion für eine LED-Leuchte, die auf die Bedürfnisse der Tiere und der Landwirte abgestimmt ist. „Wir wollten LED-Leuchten entwickeln, die Ressourcen schonen, die Wirtschaftlichkeit verbessern und gleichzeitig das Tierwohl steigern“, so die projektverantwortliche Professorin Dr. Eva Schwenzfeier-Hellkamp vom Forschungsschwerpunkt ITES der FH Bielefeld. Herausgekommen ist ein Prototyp, der nun in einem Anschlussprojekt zur Marktreife gebracht werden soll. „Ich werde analysieren, was die Kunden genau erwarten. Denn es ist ein innovatives Produkt für einen recht konservativen Markt“, erklärt BWL-Professorin Dr. Hildegard Manz-Schumacher, die für die Marktreife zum Projektteam hinzugestoßen ist. Gefördert wird das nun gestartete Projekt I_LED_Milchvieh_II durch die Deutsche Innovationspartnerschaft Agrar mit rund 320.000 Euro.
Im ersten Projekt zeigte sich, dass die Kühe durch das für sie angenehmere Licht länger ruhten und häufiger den Melkroboter aufsuchten. „Beides sind Zeichen eines höheren Wohlbefindens der Tiere und beeinflussen ihre Gesundheit positiv“, erklärt Werner. Denn durch das häufigere Melken würden sich die Euter weniger entzünden. „Zudem wiesen die im Projekt einbezogenen Landwirte auf die verbesserten Arbeitsbedingungen mit den neuen LED-Leuchten hin“, sagt Werner. Neben der Vereinfachung der täglichen Stallarbeit, beispielsweise durch Unterstützung einer optimalen Tierkontrolle, sei eine bestmögliche Beleuchtung gewährleistet und Arbeitsunfälle könnten vermieden werden, so Werner. Zudem würde durch die LED-Technologie in der Nutztierhaltung Energie eingespart und auf umweltschädliche Stoffe, wie beispielsweise Quecksilber, verzichtet. „Die Entsorgung der Leuchten ist damit am Ende unkomplizierter als bei den aktuell eingesetzten Leuchtstofflampen. Darüber hinaus soll durch eine intelligente Beleuchtungsregelung die benötigte Energie weiter verringert werden“, erklärt Schwenzfeier-Hellkamp.
In einem weiteren Projekt wollen die Wissenschaftler der FH Bielefeld ihr bisheriges Wissen in den kommenden drei Jahren auch bei der Entwicklung einer LED-Leuchte für Schweineställe und Melkstände nutzen. „Durch die niedrigere Deckenhöhe werden die Lampen durch Schadgase – Ammoniak im Schweinestall, Reinigungsmittel im Melkstand – stärker angegriffen und fallen häufiger aus“, so Daniel Werner. Gemeinsam mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, dem deutschen Industrieunternehmen Schuch, dem Landwirtschaftszentrum Haus Düsse sowie der Universität Erlangen-Nürnberg, wurde hierfür eine Förderung in Höhe von 490.000 Euro durch die Landwirtschaftliche Rentenbank eingeworben.

Fipronil in Eiern – Wie werden Biogeflügelställe desinfiziert?

In Eiern insbesondere aus den Niederlanden und Belgien wurde das Biozid Fipronil nachgewiesen, auch bei Ware aus ökologischer Erzeugung. Wahrscheinliche Ursache ist ein Desinfektionsmittel.

Hahn_weiss_q-28Welche Mittel sind zur Reinigung von Ökogeflügelställen erlaubt und wie werden Biogeflügelställe normalerweise gereinigt?

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https://www.oekolandbau.de/verbraucher/wissen/fragen-und-antworten/biolebensmittel/fipronil-in-eiern-wie-werden-biogefluegelstaelle-desinfiziert/