Umfassende Bespitzelung

Durch den Whistleblower Edward Snowden wurden die Begriffe, PRISM, Tempora, Boundless Informant sowie weitere Details zur NSA aufgedeckt.

 Ende Juni 2013 wurde bekannt, dass die NSA in EU-Gebäuden in Washington, New York und Brüssel Wanzen installiert hatte.

Die NSA stuft die Bundesrepublik Deutschland intern als „Partner dritter Klasse“ ein, mit dem man bei Bedarf kooperiert, aber dessen Kommunikationsströme als legitime Angriffsziele gelten und umfassend abgeschöpft werden. 2012 wurden täglich 20 Millionen Telefonverbindungsdaten und 10 Millionen Internetdatensätze in Deutschland ausgespäht.

Der Bundesnachrichtendienst (BND) lieferte an die NSA eine Kopie seiner Software „Mira4“ und „Veras“. NSA-Analysten attestierten diesen Werkzeugen Fähigkeiten, welche die Möglichkeiten der NSA zur nachrichtendienstlichen Informationsgewinnung übertreffen.

Bei Griesheim in der Nähe von Darmstadt befindet sich der Dagger Complex der US-Armee. Er wird von der NSA genutzt. In Wiesbaden wird ein neues Consolidated Intelligence Center der US-Armee errichtet, das 2015 auch die NSA benutzen soll.

Nach Unterlagen von Edward Snowden unterhalten NSA-Abhörspezialisten auf dem Gelände der Mangfall-Kaserne in der Nähe der ehemaligen Bad Aibling Station eine eigene Kommunikationszentrale und eine direkte elektronische Verbindung zum Datennetz der NSA.

Der BND leitet hier Verbindungsdaten von Telefonaten, E-Mails oder SMS an die NSA weiter. Die Bezeichnung der Datenquelle auf NSA Seite hierfür ist Sigad US-987LA bzw. -LB.

Laut BND werden diese Daten vor der Weiterleitung an die NSA „um eventuell darin enthaltene personenbezogene Daten Deutscher bereinigt.“

Im Jahr 2010 hat die NSA dem britischen GCHQ für Neuentwicklungen in seiner Anlage in Bude, wo das deutsche Überseekabel TAT-14 eine Zwischenstation hat, 15,5 Millionen Pfund gezahlt.

Quelle und weitere Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/National_Security_Agency

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