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Atom-Mafia im Gegenwind

Bundesverband Deutscher Stiftungen: Keine Atom-Stiftung

Die im Mai 2014 an die Öffentlichkeit gelangten Pläne deutscher Energieversorger, ihre Atommeiler sowie deren Entsorgungskosten und -risiken in eine öffentlich-rechtliche Stiftung zu überführen, werden in der Öffentlichkeit kritisch diskutiert. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat sich nun klar gegen diesen Ansatz positioniert.

Der Generalsekretär des Bundesverbandes, Prof. Dr. Hans Fleisch, betont in einer aktuellen Erklärung, dass Stiftungen »Ausdruck bürgerschaftlichen Gemeinsinns« seien; demzufolge würde eine Atom-Stiftung des Bundes die Reputation von Stiftungen aufs Spiel setzen. Der Bundesverband und sein Generalsekretär bewerten eine Atom-Stiftung als »Ausdruck von Verantwortungslosigkeit« und warnen davor, ein derzeit »unkalkulierbares, aber unternehmerisches Risiko auf die Steuerzahler abzuwälzen«.

Weitere Informationen

http://www.buergergesellschaft.de/index.php?id=109569&rid=f_16228&mid=506&aC=ca4faf46&jumpurl=-4

Druck auf Gabriel: Demo am 22. März für Energiewende

In den Chefetagen der Energiekonzerne dürfte der Sekt für den April schon kalt stehen: Dann will Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel seine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im Kabinett beschließen lassen. Kommt der Entwurf durch, haben RWE, Eon und Vattenfall Grund zum Feiern: Die Energiewende wird ausgebremst. Fast alle Kohlekraftwerke bleiben für die nächsten 15 Jahre am Netz. Und auch der Atomausstieg wird wieder in Frage gestellt.

Wir haben Großes vor, um das zu verhindern. Und damit unser Plan gelingt, brauchen wir Sie! Am 22. März 2014 wollen wir mit zehntausenden Menschen auf die Straße gehen – und zwar zeitgleich in München und sechs weiteren Landeshauptstädten!

Die Ministerpräsident/innen der Länder sind die Einzigen, die Gabriel noch aufhalten können. Unter ihnen gibt es große Bedenken gegenüber Gabriels Plänen. Nun wollen wir dafür sorgen, dass sie Gabriel die Stirn bieten.

Deshalb: Kommen Sie bitte am Samstag, den 22. März nach München zu unserer bunten und vielfältigen Demonstration. Diese organisieren wir zusammen mit dem BUND, .ausgestrahlt und den Naturfreunden Deutschland sowie Bündnispartnern vor Ort.

Ort: Auftaktkundgebung am Windrad Fröttmaning, München (U6 nahe Allianz-Arena)
Zeit: Samstag, 22. März 2014, 12 Uhr

Die Demos werden nur dann ein Erfolg, wenn sich jetzt sehr viele Menschen in die Mobilisierung reinhängen. Helfen Sie mit und rühren Sie in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis die Werbetrommel für die Demos.

—– c4harry

Grafenrheinfeld abschalten – lieber heute als morgen!

In Grafenrheinfeld bei Schweinfurt ist der Atomausstieg auch drei Jahre nach Fukushima noch nicht angekommen. Das AKW soll sogar noch bis Ende 2015 weiterlaufen. Dabei kann ein Super-GAU wie in Japan auch in Grafenrheinfeld jeden Tag passieren.


Kein laufender Reaktor in Deutschland ist älter. Material und Technik werden immer störanfälliger. Dieses Risiko ist uns zu groß!
Kommt es im AKW Grafenrheinfeld zu einer Kernschmelze, dann werden weite Teile Süddeutschlands radioaktiv verseucht. Je nach Windrichtung müssten Hunderttausende evakuiert werden und könnten nie wieder in ihre Heimat zurück. Das Atomkraftwerk muss abgeschaltet werden, damit die Menschen bleiben können!

Es kann problemlos vom Netz genommen werden, denn es wird für die Stromversorgung in Bayern nicht mehr benötigt. Der einzige Grund, den Methusalem-Reaktor weiter zu betreiben, sind die Gewinne des Stromkonzerns E.ON, dem das Kraftwerk gehört.
»
Ich fordere: Das AKW Grafenrheinfeld muss vom Netz – lieber heute als morgen. Eine Laufzeitverlängerung über 2015 hinaus darf es auf keinen Fall geben.

Hier unterschreiben:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/akw-grafenrheinfeld

—– c4harry

Rolle rückwärts in der Energiepolitik verhindern

Energiepolitik spielt auch 2014 eine bedeutende Rolle. Die große Koalition setzt zur Rolle rückwärts an: Atom- und Kohle-Lobby geben sich in Berlin die Klinke in die Hand. Der größte Hammer: Ab 2017 werden die laufenden Atomkraftwerke (AKW) von der Brennelementsteuer befreit.

Das Anti-Atom-Bündnis .ausgestrahlt schreibt dazu : Für den 22. März plant ein breites Bündnis Demonstrationen in sieben Landeshauptstädten, denn die Bundesländer spielen aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat eine zentrale Rolle. Und für den 10. Mai rufen Atomkraftgegner zu einer bundesweiten Großdemonstration in Berlin auf, um Merkel und Gabriel deutlich zu machen, dass sie mit ihrer rückwärtsgewandten Energiepolitik nicht durchkommen.

Auch atompolitisch geht der Streit weiter: Noch längst haben sich die Betreiber nicht damit abgefunden, dass Ende 2015 im bayerischen Grafenrheinfeld das nächste AKW stillgelegt werden soll. Und noch längst haben wir uns nicht damit abgefunden, dass mit Grafenrheinfeld in dieser Legislaturperiode nur ein einziges AKW stillgelegt werden soll und die acht anderen weiterlaufen.

Die SPD konnte sich in den Koalitionsverhandlungen gleich bei mehreren atompolitischen Streitpunkten nicht durchsetzen:

– Hermes-Bürgschaften für Atom-Exporte sind weiter möglich.
– Die Sicherung der milliardenschweren Entsorgungsrückstellungen der Konzerne in einem öffentlich-rechtlichen Fonds ist vorerst vom Tisch.

Ein zentrales Thema bleibt auch im neuen Jahr die ungelöste Atommüll-Frage. Am 29. März veranstaltet .ausgestrahlt dazu gemeinsam mit zahlreichen Umweltverbänden eine Tagung in Berlin, mit der wir
unsere Positionen aktiv in die Debatte einbringen wollen. Uns ist wichtig, dass daran viele engagierte Menschen aus der Anti-Atom-Bewegung teilnehmen.

Hier die wichtigsten Termine

8. März: Demonstrationen und Aktionen zum 3. Fukushima-Jahrestag auf den Brücken am Oberrhein, in Neckarwestheim, Jülich und Berlin

10. März: Bundesweit lokal Montags-Mahnwachen zum 3. Fukushima-Jahrestag

22. März: Energiewende-Demonstrationen in sieben Landeshauptstädten

29. März: Atommüll-Tagung der Umweltverbände und Initiativen in Berlin

18. April: Ostermarsch zur Urananreicherungsanlage Gronau (NRW)

26. April: Protest- und Kulturmeile am 28. Tschernobyl-Jahrestag in
Brokdorf

10. Mai: Bundesweiten Energiewende-Großdemonstration in Berlin

Quelle:
.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation. Wir unterstützen AtomkraftgegnerInnen, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.

Mehr über .ausgestrahlt:
http://www.ausgestrahlt.de/ueber-uns

Spenden für .ausgestrahlt:
https://www.ausgestrahlt.de/spenden

Spendenkonto 2009 306 400
GLS-Bank (BLZ 430 609 67)

.ausgestrahlt ist vom Finanzamt Hamburg als gemeinnützig anerkannt.

—– c4harry

Atomausstieg

# Kein Atom-Strom durch die Hintertür!
Unterschriftenaktion des Umweltinstituts München gegen „Atomstrom durch die Hintertür“, der mittels einer geplanten *Unterseetrasse* vom neuen AKW in der russischen Exklave Kaliningrad durch die Ostsee nach Deutschland kommen soll:

http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/aktionen/aktion-stopp-ausstiegsluge-1073.html

Neue Recherche zu Atomfinanzierungen der Deutschen Bank zeigt: Aus Fukushima nichts gelernt


Zur heutigen Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt präsentiert urgewald eine Recherche zu den Finanzdienstleistungen der Bank für die Atomindustrie nach dem Unfall von Fukushima. Dabei zeigt sich, dass die Atomkatastrophe in Japan keinen Einfluss auf die Geschäfte der Deutschen Bank hat.

Untersucht wurden 46 Firmen, die im Bau und Betrieb von Atomkraftwerken aktiv sind sowie solche, die Uranabbau und -anreicherung betreiben. Seit März 2011 hat die Bank ihnen über Kredite und Ausgabe von Anleihen 878 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Zudem hält sie Anleihen und Aktien von Atomfirmen in Höhe von 300 Millionen Euro und bietet rund 96 Fonds an, die Aktien- und Anleihen von Nuklearfirmen enthalten.

http://www.urgewald.org/artikel/neue-recherche-zu-atomfinanzierungen-deuts

—– c4harry

Streng geheim

Da reibt man sich überrascht die Augen: Die west! Deutsche Bundesregierung baut eine Mauer. Nicht durch Berlin, nein, um die „sichersten Atomkraftwerke der Welt“ (Merkel) noch sicherer zu machen. Eine Mauer aus Stahlbeton, ein Meter dick und zehn Meter hoch werden die Bauwerke ohne jeden künstlerischen Anspruch um die strahlenden Atomkraftwerk gezogen. Dadurch sollen die Zwischenlager vor terroristischen Angriffen geschützt werden.

Und geheim sollte das Ganze sein. Wissen die eigentlich nicht wie hoch zehn Meter sind?
Die Wahrheit ist, die Dinger Strahlen noch in tausenden von Jahren und werden niemals sicher sein. Für den Profit einiger Konzernbosse wurde und wird noch immer bei der Atomenergie das Leben kund die Zukunft ganzer Landstriche aufs Spiel gesetzt. Einschließlich der Menschen.

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