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Abzocker unterwegs: Deutsche Domain

eMails mit Rechnungen der „DE Deutsche Domain” fordern Geld für angebliche Leistungen, wie Registrierung, Hosting oder was auch immer. In den Müll und auf gar keinen Fall zahlen.I

Keine dieser Rechnungen entspricht deutschem Recht. Es sind weder Rechnungsempfänger noch Rechnungsteller im erforderlichen Umfang auf der Rechnung enthalten. Die eMail zeigt im Grunde schon die Absicht: Abzocken. „Sehr geehrte Frau / Herr“ steht dort. Die „deutschedomain.com“ ist über die Firma Domains By Proxy, LLC im Arizona/USA registriert. Der Domaininhaber ist damit kaum greifbar. In der eMail fehlen natürlich sämtliche Pflichtangaben, die das deutschem Recht fordert.

Es gibt sogar in Deutschland eine Beschwerdestelle. Die geht jedoch nur deutschen Spam-eMails nach, weil sie der Meinung ist, dass ausländische Anbieter schwer oder gar nicht zu beeinflussen sind. Darum heißt es ja auch Internet.

Besondere Spam-E-Mails sind solche, die über die Rechtswidrigkeit der unverlangten Versendung hinaus entweder rechtswidrige Inhalte beinhalten oder auf solche verweisen.

E-Mail, Spam Vorgehensweise
Für Beschwerden über deutschen Spam bitte die beschwerdegegenständliche E-Mail mit Original Header an eine der folgenden E-Mail Adressen weiterleiten:

besonderer-spam@internet-beschwerdestelle.de

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EU-Politik schont Finanzhaie: Keine Finanztransaktionssteuer


Zur gestrigen Einigung zwischen zehn Euroländern (Deutschland,
Österreich, Belgien, Estland, Griechenland, Frankreich, Italien,
Portugal, Spanien, Slowakei) eine Börsenumsatzsteuer auf Aktien und
einige davon abgeleitete Derivate einzuführen, erklärt Sven Giegold,
Grüner Spitzenkandidat zur Europawahl und Mitgründer von Attac
Deutschland:

„Diese Steuer ist keine Finanztransaktionssteuer (FFT). Sie ist eine
Börsenumsatzsteuer auf Aktiengeschäfte, die Nationalstaaten auch
eigenständig einführen können. Besteuert werden soll nach dem
Ausgabenprinzip, so dass Steuerumgehung einfach bleibt. Wichtige
Finanzmarktakteure wie market maker werden großzügig ausgenommen. Damit ist die Börsenumsatzsteuer eine Steuer für Kleinsparer.

Die zentralen Ziele der Finanztransaktionssteuer werden so verfehlt.
Die neue Steuer erzielt keine relevanten Einnahmen, um die Kosten der
Krise zu decken. Auch wird die Steuer überschäumende Spekulation an den Finanzmärkten nicht bremsen, weil sie auf die meisten Derivate und Anleihen gar nicht erhoben wird. Das französische Vorbild erzielt statt bei einer FFT geplanten 7 Milliarden Euro jährlich nur 700 Millionen.
Gerade einmal 10%. Ohne Zeitplan und konkreten Maßnahmenplan ist es
auch Augenwischerei die Börsenumsatzsteuer als ersten Schritt zur
Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu verkaufen.

Der Etikettenschwindel ist eine Niederlage für Finanzminister Schäuble, der sich für eine echte Finanztransaktionssteuer eingesetzt hatte. Vor allem aber ist diese Schrumpfsteuer eine große Enttäuschung für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich über Jahre für eine Finanztransaktionssteuer engagiert haben.

Die Verantwortung für das Scheitern der verstärkten Zusammenarbeit in
der EU tragen ausgerechnet die „sozialistisch“ regierten Länder
Frankreich und Italien. Sie sangen am lautesten das Lied der Lobby der Finanzwirtschaft gegen die Finanztransaktionssteuer. Damit war es ausgerechnet die Parteienfamilie von Martin Schulz, an der der Start einer echten Finanztransaktionssteuer gescheitert ist.“

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Quelle: Sven Giegold, MdEP
facebook: https://www.facebook.com/sven.giegold
twitter: https://twitter.com/sven_giegold
Homepage: http://www.sven-giegold.de

Abzocke: Versuch strafbar

„Zum Bezahlen von EUR 30,00 für Ihren Service bei Zong geben Sie bitte Bezahlcode 83×8 ein. Mit der Eingabe lösen Sie einen Zahlungvorgang aus.“
Mit dieser SMS gehen zur Zeit Abzocker namens Zong auf die Jagd nach Euro in unbestimmter Höhe.
## Für wie doof halten die einen?
Da ruft dann jemand an und behauptetet. Er sei von der Telekom und hätte für mich als treuen Kunden 120€ gutgeschrieben. Ich soll nur die Nummer aus der SMS nennen. Ich hoffe nicht, dass auf so einen Mist jemand reinfällt Ich habe es an die Telekom geschickt.
Bisher keine Reaktion.
> Abzocker tieferlegen!