Schlagwort-Archive: Forschung

Biosprit-Lüge wissenschaftlich bewiesen

Seit Jahren kämpft das Umweltinstitut München gegen Agrarkraftstoffe. Nun spricht sich auch die Nationale Akademie der Wissenschaften in einer aktuellen Stellungnahme zur Bioenergie gegen Agrosprit und Agrargas aus (engl. Quelle).

Die Nationale Akademie der Wissenschaften hat die Aufgabe, die Politik unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen zu beraten. In ihrer Stellungnahme zur Bioenergie betonen die Wissenschaftler, die Produktion von Agrartreibstoffen sei aufgrund der Verknappung von Nahrungsmitteln sowie der Folgen für Klima, Ökosysteme und Biodiversität nicht zu empfehlen.

In der EU solle sich die Politik dafür einsetzen, das Beimischungsziel von zehn Prozent Agrartreibstoff zu kippen. Auch Biogas solle nur aus organischen Abfällen hergestellt werden. Nur um die Biogasproduktion aus Agrarabfällen oder den fluktuierenden Energiebedarf zu stabilisieren, könnten „Energiepflanzen“ genutzt werden.

Das Umweltinstitut München fordert mit der Kampagne „Nein zur „Biosprit“-Lüge!“ seit langem die Abschaffung der Beimischungsquote.


Unterstützen Sie die Online-Aktion mit Ihrer Protestmail und bestellen Sie unser Infomaterial sowie unseren neuen Aufkleber „Essen statt E10“.

http://umweltinstitut.org/agro-kraftstoffe/allgemeines/agrosprit-info-kampagne-922.html

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Insektizide vergiften Gewässer

Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau haben Gewässer in der Nähe von Äckern untersucht und kamen dabei zu einem erschreckenden Ergebnis: Die Belastung mit giftigen Insektiziden ist bis zu 1000 Mal höher als von Herstellern und Behörden angenommen.
(Bericht: Spiegel-Online)

Erst im vergangenen Jahr hätten die Weichen für eine strengere nationale Regelung im Umgang mit Pestiziden gestellt werden können. Doch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ließ diese wichtige Gelegenheit ungenutzt verstreichen. Stattdessen beugte sich die „oberste Verbraucherschützerin“ wieder einmal dem Lobbydruck und stellte sich auf die Seite von Chemieindustrie und Bauernverband – gegen den Schutz der Umwelt und unserer Gesundheit.

Das Umweltinstitut fordert die so genannte Verbraucherschutzministerin auf, sich endlich auch für diese einzusetzen. Freiwillig wird die Chemieindustrie ihr „goldenes Kalb“ kaum schlachten und kein Gift mehr verkaufen. Zudem besteht der begründete Verdacht, dass sich auch viele Landwirte nicht mehr an die ohnehin laschen Vorschriften halten und tatsächlich mehr Gift spritzen, als erlaubt.

Eine konsequente Kontrolle könnte die Pestizidbelastung auf dem Acker und damit auch auf unseren Tellern deutlich minimieren. Würde die Beurteilung der Gefährlichkeit von Pestiziden nicht nur auf Industriestudien basieren, sondern auch auf Untersuchungen kritischer Wissenschaftler, gäbe es sicher weniger Gift auf dem Acker. Dass es auch sehr gut ohne Chemie und synthetische Pestizide geht, beweisen über 23.000 Bio-Betriebe in Deutschland.

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Verdeckte Einflussnahme durch „Gen-Lobby“ in Deutschland

Interessenkonflikte in staatlichen Institutionen und in der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Ein neuer Bericht von Testbiotech zeigt eine systematische und teilweise verdeckte Einflussnahme der Biotech-Industrie in deutschen Behörden und Forschungseinrichtungen, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen befasst sind.

Betroffen sind das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR), die Bundesforschungsinstitute des Verbraucherministeriums (BMELV) sowie eine Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Bericht benennt 17 Experten, die gleichzeitig an zentralen Schaltstellen staatlicher Einrichtungen und industrienaher Organisationen sitzen. Die meisten der Experten haben falsche oder zumindest unvollständige Angaben über ihre persönlichen Interessen gemacht.

Quelle: Verdeckte Einflussnahme durch „Gen-Lobby“ in Deutschland | testbiotech
http://www.testbiotech.de/node/669

—– c4harry

Angriffe von Hackern auf Rüstungskonzerne

Die gezielten Angriffe von Hackern auf Rüstungskonzerne dauern an. Das ließ Virenexperte Mikko Hypponen von F-Secure verlauten. Der hatte eine präparierte PDF-Datei entdeckt, die zeigte, wie die Täter bei diesen gezielten Angriffen vorgingen. Sie schickten professionell formulierte eMails an Mitarbeiter der Rüstungskonzerne und warben für eine Konferenz des US-Verbandes der Luft- und Raumfahrttechnik AIAA. Das als geheim klassifizierte Dokument war seriös gestaltet und fordert dazu auf, Fachbeiträge für die bevorstehende Konferenz einzureichen.

Beim Öffnen nutzt die die präparierte Datei eine JavaScript-Lücke des Adobe Readers aus, um eine Datei mit dem Namen lsmm.exe auf den Rechner zu schleusen. Die baute dann eine Verbindung zu den IP-Adressen 59.7.56.50 und 59.19.181.130 auf und öffnete ein Hintertürchen ins Unternehmensnetz, wo die Eindringlinge weitere Rechner infizieren und brisante Firmengeheimnisse wie etwa Baupläne von Waffen entwenden konnten.

Das nennt man Spear-Fishings und so war es im März dieses Jahres gelungen, bei RSA einzusteigen und geheime Informationen über das Zweifaktor-Authentifizierungsystem SecurID zu stehlen. Hier kam eine Excel-Datei mit einer eingebetteten Flash-Datei zum Einsatz, die eine Schwachstelle im Flash-Player ausnutzte. Es gelang mit den erbeuteten Daten beim US-Rüstungskonzern Lockheed Martin einzubrechen.

Wer wundert sich da noch, dass der geniale Apple-Chef Steve Jobs Flash nicht auf iPhone und iPad haben wollte?
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Quelle: www.f-secure.com/weblog/

Öffentliche Tagung Friedrich Engels‘ „Geschichte Irlands“ (1869/70)

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Berlin 11.08.2011 ab 13:30 – 12.08.2011 14:00
Friedrich Engels‘ „Geschichte Irlands“ (1869/70) im Kontext der Deutsch-Irischen Beziehungen im 19. Jahrhundert

Irland war im 19. Jahrhundert eine politische Symbolnation, die aus unterschiedlichen Perspektiven für deutsche Reformer und Arbeiterradikale paradigmatische Bedeutung hatten. Friedrich Engels unternahm 1869 eine Irland-Reise und begann anschließend eine deutschsprachige Geschichte Irlands zu schreiben. Intensiv studierte er Geschichte und Politik Irlands, selbst die irische Sprache.
Link: http://idw-online.de/de/event35932

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