Schlagwort-Archive: Freiheit

Roger Waters über Assanges Verhaftung: „Beschämt Engländer zu sein“

„Beschämt, ein Engländer zu sein“: Pink Floyd Musiker Roger Waters kritisiert Großbritannien als Komplize des US Empire in der Assange Saga zu sein.
— Weiterlesen www.pressenza.com/de/2019/04/roger-waters-ueber-assanges-verhaftung-beschaemt-englaender-zu-sein/

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Der US-Internetgigant Facebook hat die Massenüberwachung aller WhatsApp-Inhalte beschlossen und führt bei der Gelegenheit gleich noch eine Zensur mit ein (1). Dies berichtete das US-Wirtschaftsmagazin Forbes (2). Der Bruch der Privatsphäre ist allumfassend, Kryptografie wird ignoriert: Betroffen sind auch die verschlüsselte Kommunikation und sonstige Inhalte. Die abgehörten Daten wandern, wie bei den US-Giganten üblich — da gesetzlich vorgeschrieben — auch an die US-Behörden, die ein Treiber dieser „Innovation“ sein dürften.

Facebook will bei den Überwachungs- und Zensurmaßnahmen direkt in den Kommunikationsanwendungen ansetzen — vor allem bei WhatsApp. Dadurch entfällt für die US-Behörden — wie auch für Facebook — das aufwendige Suchen nach Sicherheitslücken in Geräten und Software, die es erlauben, Schadcodes oder eben Überwachungssoftware einzuschleusen. Zudem werden Sicherheitslücken in der Regel nach einiger Zeit gepatcht. Letzteres ist nun nicht mehr relevant und damit auch keine Hilfe mehr, da die neue Vorgehensweise eine völlig andere ist.

In dem Forbes-Bericht des AI- und Big-Data-Spezialisten Kalev Leetaru mit dem Titel „Die Verschlüsselungsdebatte ist vorbei — Tot in den Händen von Facebook“ heißt es unter anderem zu dem Vorstoß des US-Internetkonzerns (1):

„Historisch war das Kompromittieren von Endgeräten ein teurer und komplexer Prozess, getrieben von einem Katz- und Maus-Spiel mit Hardware- und Software-Herstellern, um Schwachstellen zu finden, die genutzt werden konnten, um sie (Überwachungs- und Schadprogramme, Anmerkung des Übersetzers) aus der Ferne zu installieren und die notwendigen Privilegien auf dem Gerät zu erhalten.

Solche Versuche sind schwer zu skalieren, und je mehr Geräte infiziert sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Schwachstelle entdeckt und gepatcht wird.

Als Problemlösung stellte Facebook Anfang des Jahres erste Ergebnisse seiner Bemühungen, eine globale Massenüberwachungsinfrastruktur direkt auf die Geräte der Nutzer zu bringen, wo diese die Schutzmechanismen einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung umgehen kann, vor.

In Facebooks Vision soll der tatsächliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsclient — wie WhatsApp — eingebettete Content-Moderation und Blacklist-Filteralgorithmen enthalten. Diese Algorithmen werden kontinuierlich von einem zentralen Cloud-Service upgedatet, die aber lokal auf dem Gerät des Nutzers laufen. Sie scannen jede Klartext-Nachricht, bevor sie gesendet wird und jede verschlüsselte Nachricht, nachdem sie entschlüsselt wurde.

Das Unternehmen wies sogar darauf hin, dass es, wenn es Verstöße (von Facebook oder den Behörden definierte Inhalte, Anmerkung des Übersetzers) entdeckt, eine Kopie des zuvor verschlüsselten Inhalts unbemerkt kopieren und zu zentralen Servern für eine weitere Analyse senden wird, auch wenn der Nutzer dem widersprochen hat — was es zu einem richtigen Telekommunikationsüberwachungsdienst macht.“

Der Forbes-Artikel spricht in diesem Zusammenhang von „maschinenbasierter Überwachung von Milliarden Nutzern gleichzeitig“. Die Ausweitung der Überwachung auf andere Apps und das ganze Telefon — „Smartphone“ — kommt dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als nächster Schritt, so die Prognose des Forbes-Berichts:

„Während sich einige Telefonhersteller davon distanzieren konnten, indem sie maßgeschneiderte Telefone samt Betriebssystemen anbieten, die ein solches Scanning nicht beinhalten, werden solche Geräte wahrscheinlich selten sein — nur benutzt von denen, die gewillt sind, weite Wege zu gehen, um der Überwachung durch die Regierung zu entgehen, und so automatisch große Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Es ist wahrscheinlich, dass viele Regierungen mit der Zeit einfach Gesetze verabschieden, welche den Besitz und die Nutzung solcher Geräte verbieten, genauso wie viele Gerichtsbarkeiten Geräte verbieten, die Temposündern Strafzettel ersparen wollen.“

Quellen und Anmerkungen:

(1) https://blog.fdik.org/2019-07/s1564510212.html
(2) https://www.forbes.com/sites/kalevleetaru/2019/07/26/the-encryption-debate-is-over-dead-at-the-hands-of-facebook/

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Dieser Beitrag erschien am 31.07.2019 bei Rubikon – Magazin für die kritische Masse.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

Studie: Freiwilliges Engagement stärkt Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Von den rund 1,5 Millionen Geflüchteten, die seit 2015 in Deutschland sind, hat laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) jede/r Vierte mittlerweile Arbeit gefunden. Was freiwillig Engagierte leisten, um Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren, wird dabei oft unterschätzt. Sie begleiten die Geflüchteten zur Agentur für Arbeit und zu den Jobcentern. Sie helfen bei der Anerkennung von Bildungs- und Berufsabschlüssen, beim Erstellen von Lebensläufen und Bewerbungsunterlagen: Freiwilliges Engagement ist ein erfolgversprechendes Instrument zur Integration in den Arbeitsmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung, die fünf lokale Beispiele in den Regionen Hamburg, Potsdam, Dresden, Augsburg und im hessischen Schwalm-Eder-Kreis untersucht hat. Fazit: Eine stärkere Einbeziehung von freiwillig Engagierten in die integrativen Arbeitsprozesse staatlicher Institutionen wäre für alle Beteiligten von Vorteil. Durch eine engere Zusammenarbeit lassen sich Integrationsprozesse entwickeln, durch die die jeweiligen Leistungen der Partner effektiver, schneller und nachhaltiger werden.

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Unser Ziel mit Tutanota ist es nicht den Profit zu maximieren oder Investoren zufrieden zu stellen. Wir entwickeln Tutanota um die Massenüberwachung zu bekämpfen und das Scannen deiner privaten Daten durch Internetkonzerne zu verhindern. Deshalb investieren wir alle unsere Einnahmen in unser stetig wachsendes Team von Entwicklern. Für Werbung geben wir keinen Cent aus. Statt dessen möchten wir dich bitten, die Wichtigkeit von Privatsphäre weiterzutragen. Hilf deinen Freunden das Internet ohne Google & Co zu nutzen, indem du uns auf Social Media folgst und unsere Beiträge teilst. Hier ist ein Best-of, das du direkt an deine Freunde weitergeben kannst:

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Endspurt: 100.000 Unterschriften gegen TTIP


In den letzten Monaten haben wir fast 90.000 Unterschriften gegen das transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen TTIP gesammelt. Das Abkommen bedroht Verbraucherschutz- und Umweltstandards und schwächt die Demokratie zugunsten großer Konzerne.

Diese Unterschriften übergeben wir am 22. Mai in Berlin gemeinsam mit anderen Organisationen aus dem Bündnis ‚ttip-unfairhandelbar‘ an die Politik. Bitte schicken Sie ausgefüllte Unterschriftenlisten deshalb bis zum 19. Mai an uns zurück.

Helfen Sie uns, bis zur Übergabe 100.000 Unterschriften zu sammeln! Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell unter www.umweltinstitut.org/stop-ttip und leiten Sie die Aktion an möglichst viele FreundInnen und Bekannte weiter.

—– c4harry

NATO/EU: Feine Freunde

„Eine Pro-EU-Regierung in der Ukraine würde sich in der Tat auf Kräfte stützen, die in der Tradition von NS-Kollaborateuren stehen und Beziehungen zur NPD unterhalten. Swoboda-Anhänger treten mit der Parole ‚Schlagt die Juden’ auf.“
 (Deutsche Nachrichtenagentur http://www.german-foreign-policy.com, 5.12.2013)
 
 “Der EU-Botschafter in der Ukraine, Jan Tombinski, hat die rechtsextreme Partei ‚Swoboda‘, die Teil der ukrainischen Opposition ist, als gleichwertigen Partner für Gespräche mit der EU bezeichnet.“
 (Epoch Times, 21.12.2013)
 
 Das sind die Kumpane von Merkel und Klitschko. Kein Wunder, dass die russisch-stämmigen Menschen und nicht nur die, in der Ukraine das Umsturz-Regime ablehnen. Zu hundert Prozent.
 
 —– c4harry