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EU-Kommission: Steilvorlage für Monsanto & Co.

Am 6. Mai will die EU-Kommission über einen Entwurf entscheiden, der das Aus für viele alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten bedeutet: Es dürfte nur noch Saat- und Pflanzgut von Sorten in den Handel, die den Industrienormen entsprechen. Genau das ist der Traum der Agrarkonzerne wie Monsanto, Syngenta und BASF, die diese industriellen Sorten herstellen, patentiert haben und gen-manipulieren.

Auf der Strecke blieben heimische Sorten, die unseren Speiseplan bereichern. Die sorgen auch dafür, dass sich unsere Landwirtschaft an den Klimawandel, Krankheiten und Schädlinge anpassen kann. In einigen Ländern regt sich Widerstand. Compact bringt diesen Widerstand online, damit jeder mitmachen kann. Mit dem Appell zeigen wir, dass wir bunte Vielfalt statt genormter Einfalt auf unseren Tellern, Feldern und in unseren Gärten wollen. In den kommenden Tagen sollen mindestens 100.000 Unterschriften gesammelt und an die EU-Kommission übergeben werden. Helfen Sie mit.

Hier unterzeichnen: [+ http://bit.ly/12KlwKH%5D

Darum geht’s:

Nach den Plänen einer Fachabteilung der EU-Kommission dürften Betriebe, die pflanzliches Saatgut erzeugen, künftig nur noch Sorten verwenden, die ein amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen haben. Das Problem: Das Verfahren ist aufwändig und teuer. Außerdem können nur Sorten das Verfahren bestehen, die bestimmte Kriterien erfüllen, etwa einheitliches Wachstum.

Das ist eine neuerlich bürokratische Absurdität. Viele traditionelle Kartoffeln, Tomaten oder Gurken zeichnen sich gerade durch ihre natürlichen Unterschiede aus.

Zwar soll es für alte Sorten ein vereinfachtes Verfahren geben. Doch dies gilt nur für Sorten, die nachweislich bereits auf dem Markt sind und dies muss im Zweifelsfall erst einmal bewiesen werden. Wieder entdeckte Sorten oder neue Kreuzungen hätten von vornherein keine Chance.

Nur eine große Auswahl an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten und eine breite genetische Ausgangsbasis stellt sicher, dass sich unsere Landwirtschaft an Klimawandel, Krankheiten, Schädlinge und neue Lebensstile anpassen kann. Die geplante EU-Saatgutverordnung muss Vielfalt auf Feldern und Tellern ermöglichen, statt sie zu vernichten.

Dafür müssen wir kämpfen.

Mit Sherlock Frog auf Verbrecherjagd über den Löwenzahnpfad im Nationalpark Harz

Wernigerode. Eine Entdeckerreise der besonderen Art gibt es am 28. Juli
2010 auf dem Löwenzahn-Entdeckerpfad in Drei-Annen-Hohne zu erleben.
Alle Ferienkinder sind herzlich dazu eingeladen, zum letzten Mal in
diesem Jahr am Ferienprogramm teilzunehmen. In den vergangenen Wochen
konnten die Kinder bereits zu den Themen Wald und Wasser in Schierke und
Ilsenburg spielerisch die Natur entdecken.

Diesmal geht es auf Verbrecherjagd. Zusammen mit Sherlock Frog, dem
Walddetektiv, könnt Ihr Euch auf die Suche nach den Dieben machen, die
den Tieren des Waldes übel mitgespielt haben. Start ist am
Nationalparkhaus Drei-Annen-Hohne um 10.15 Uhr.

Für unsere organisatorischen Vorbereitungen wären wir für eine
telefonische Anmeldung unter Tel. 03943/550215 dankbar.

http://www.nationalpark-harz.de
Ihre Spende für uns: http://www.gfn-harz.de
Klimaschutz im Web mitmachen: http://de.znout.org