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Dem Bienensterben entgegenwirken

Die ersten Kirschbäume und Apfelbäume warten auf fleißige Bienen, die sie bestäuben. Doch den Bienen geht es nicht gut, das weltweite Bienensterben – ausgelöst durch verschiedene Faktoren wie Futtermangel, Varroa-Milbe und Insektizide – macht sich zunehmend bemerkbar. Eine neue Studie der Freien Universität Berlin hat nun gezeigt, dass Bienen durch Pestizide die Orientierung verlieren können und nicht mehr nach Hause finden.

Die EU will dem Bienensterben entgegenwirken und mit der Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik Schutzflächen für die biologische Vielfalt einführen. Doch die Bundesregierung möchte auf diesen Flächen Pestizide und Kunstdünger erlauben – dies wäre ein weiterer Verlust für die Artenvielfalt. Noch ist die Entscheidung nicht gefallen: erst bei der Agrarministerkonferenz am 3. April beschließen die 16 Agrarminister den Entwurf für die Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland! Aus diesem Anlass haben das Kampagnen-Netzwerk Campact, die Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und weitere Partner eine Unterschriftenaktion gestartet.

Unterschreiben Sie jetzt um die Agrarminister aufzufordern, sich für die Artenvielfalt und gegen das Bienensterben einzusetzen! Die Unterschriften sollen während der Agrarministerkonferenz in Cottbus übergeben werden. Außerdem soll eine Demonstration vor dem Konferenzgebäude stattfinden.

Sie wollen mit uns gemeinsam ein Zeichen für eine bäuerliche, tier- und umweltgerechte Landwirtschaft setzen? Kommen Sie zur Demo nach Cottbus! Weitere Informationen: https://www.campact.de/bienensterben-stoppen/appell/teilnehmen/


—– c4harry, Quelle: Compact, Meine Landwirtschaft

Gudensberger Stadtverordnete beschlossen Veränderungssperre für Mast- und Schlachtbetriebe

Ich las heute den Artikel in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen zu der Sitzung der Gudensberger Stadtverordneten. Dazu merke ich an:
Die genannten Parteien argumentieren wie Lobbyisten, die zur Rede gestellt werden und die man fragt, was für einen Mist sie eigentlich machen.

Denn niemand ist „gegen die Landwirte“. Massentierhaltung und Massenschlachterei ist kein Problem bäuerlicher Landwirtschaft, sondern der Agrarkonzerne, die den Bauern das Wasser abgraben, die bäuerliche Landwirtschaft durch Preis-Dumping vernichten und dem Verbraucher industriell gefertigten Fraß als „Lebensmittel“ vorsetzen.

Jede Enwicklung in dieser Richtung muss gestoppt und zurückgeschraubt werden. Diesen Konzernen ist das Handwerk zu legen.

Unter dem Aspekt ist der Beschluss der Gudensberger Stadtverordneten zur Veränderungssperre ein richtiger Schritt. Aber dann muss es weiter gehen. Und zwar rückwärts. Das tägliche Massaker an den Hähnchen muss aufhöhten. Wenn ein Unternehmen nicht gewillt oder in der Lage ist, Löhne zu zahlen, von denen die Beschäftige gut leben können und alle Bestimmungen von Natur- und Tierschutz einzuhalten, hat diese Unternehmen kein Recht in Deutschland zu produzieren. Der Hähnchen-Schlachtbetrieb in Gudensberg muss dicht gemacht werden.

—– c4harry

Landesmuseum Natur und Mensch

Oldenburg 31.03.2012 – 16.09.2012
Die Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag“ im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg zeigt seit dem 31. März 2012 eine große Auswahl an Meteoriten unterschiedlicher Herkunft und Fundgeschichte. Aber auch die Auseinandersetzung des Menschen mit dem Thema sowohl in der Forschung als auch in Form von alten und modernen Mythen, in Kunst oder Musik findet Raum in der Ausstellung.
Link:

— erstellt auf iPhone mit BlogPress

Attac-Sommerakademie, 1. bis 5. August, Mainz

30.000 Menschen machten vor wenigen Wochen die Blockupy-Aktionstage in Frankfurt zu einem bunten, friedlichen, starken und beeindruckenden Protest für ein solidarisches Europa. Ein toller Erfolg für die Bewegung!

Doch die Situation in Europa spitzt sich zu. Die autoritäre Verarmungspolitik der Troika führt bereits jetzt in einigen Ländern zu Verelendung, und dabei kommt sie gerade erst ins Rollen. Wir müssen unser Engagement gegen diese menschenfeindliche Europapolitik jetzt dringend verstärken – dabei brauchen wir Deine und Ihre Hilfe!

Auf vielen Ebenen engagiert sich Attac für ein solidarisches Europa. Bisher haben wir schon einiges auf die Beine gestellt, zum Beispiel Aktionen in Berlin, unsere intensive Beteiligung an den europäischen Aktionstagen und vieles mehr. Zur Zeit planen wir eine Konferenz im Herbst, bei der wir die inhaltlich wichtigen Diskussionen nachholen, die durch die Verbotsorgie der Stadt Frankfurt während der Blockupy-Tage verhindert wurden.

Es ist jetzt zentral, den Austausch zwischen den Aktiven der Bewegung verschiedener europäischer Länder zu organisieren, damit wir gemeinsame Strategien entwickeln können. Auch bei unserer Sommerakademie, die vom 1. bis 5. August in Mainz stattfindet, werden wir weiter planen, wie wir noch wirksamer in die gesellschaftliche Diskussion eingreifen können. Und wir tragen unsere Positionen mit Veranstaltungen, Aktionen und Materialien in die Mitte der Gesellschaft, weil sich nur so die allgemeine Wahrnehmung der Krise ändern kann. Wir zeigen, wie es in Europa geht: Gemeinsam!

Mit einer Spende unter https://www.attac.de/europa-gemeinsam kannst Du, können Sie dieses solidarische Engagement mit wenigen Klicks unterstützen –
vielen Dank!

—– c4harry

Good Food March nach Brüssel: 25. August bis 19. September

Am 25. August 2012 startet die deutsche Route des Good Food Marchs in München. Auftaktveranstaltung wird eine „Teller statt Tonne“-Aktion sein, die von Slow Food Deutschland e.V., EED, Bund Naturschutz in Bayern/BUND, der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ und regionalen PartnerInnen organisiert wird.

Am frühen Nachmittag fällt dann der Startschuss und es heißt: Auf nach Brüssel! Mit Fahrrädern, Traktoren und anderen Transportmitteln machen wir uns auf den Weg durch den Süden Deutschlands, Straßburg/Frankreich, Luxemburg und Belgien bis vor das Europäische Parlament in Brüssel, wo wir am 19. September 2012 ankommen werden.

Während der Tour-Etappen finden viele bunte Aktionen, wie Demonstrationen, Straßentheater oder Kundgebungen in den Städten und Regionen statt. Zudem sind Abendveranstaltungen in der Form von „Bauer hält Hof“ in den Metropolen und auf dem Land geplant.

Der Good Food March trägt den europaweiten Widerstand junger Menschen, LandwirtInnen und VerbraucherInnen gegen die derzeitige EU-Agrarpolitik bis nach Brüssel und setzt sich für eine nachhaltige, soziale und faire Landwirtschaft ein. Die Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik, die dieses und nächstes Jahr verhandelt wird und 2014 in Kraft treten soll, geht uns alle an! Seien Sie beim Good Food March dabei!

Die Etappen der deutschen Route sind:
25. August 2012: München, Auftaktveranstaltung „Teller statt Tonne“
26. August 2012: Wilpersberg, Agrarpolitischer Frühschoppen, Biolandhof Kreppold
27. August 2012: Augsburg
28. August 2012: Günzburg, Markt
29. August 2012: Ulm, Markt
01. September 2012: Balingen, Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle, Mellifera e.V.
02. September 2012: Bad Dürrheim, Aktion mit der „BI Stoppt die Schweinefabrik“
05. September 2012: Straßburg, internationaler Treffpunkt, hier schließen sich die europäischen Routen zusammen und fahren gemeinsam weiter nach Brüssel
11. September 2012: Luxemburg
19. September 2012: Brüssel, Abschlussveranstaltung, Place de Luxembourg, Brüssel

Möchten Sie einige Etappen oder die ganze Tour mitfahren? Möchten Sie sich lokal an einer Veranstaltung beteiligen? Können Sie TeilnehmerInnen des Good Food Marchs auf Ihrer Weide oder in Ihrer Scheune unterbringen?
Zur Deckung der vielen Kosten ist auch finanzielle Unterstützung herzlich Willkommen. Über Spenden Stichwort: „Good Food March“, freuen wir uns sehr!

Die europäische Koordination des Good Food Marchs finden Sie unter: http://www.goodfoodmarch.eu

Und so können Sie den Good Food March unterstützen:
Schicken Sie Ihre Nachricht zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP). Schreiben Sie „Ich möchte eine GAP, die…“ mit ihren persönlichen Wünschen auf ein DIN A4-Blatt, stellen Sie sich vor einen Hintergrund, der im Kontext zu Landwirtschaft oder Essen steht und machen Sie ein Foto im Querformat. Senden Sie das Foto an photo@goodfoodmarch.eu

Bewerben Sie den Good Food March über Facebook.
Binden Sie den Newsticker auf Ihrer Homepage ein.
Binden Sie das Good Food March-Banner auf Ihrer Homepage ein.
Twittern Sie unter #goodfoodmarch

—– c4harry